...in die Mailbox hinein. Pünktlich zum alljährlichen Weihnachtskaufrausch sind auch Spamversender und Cyber-Kriminelle
besonders aktiv. Zwei Hersteller von Sicherheitssoftware, Symantec und G Data, geben Tipps gegen die Spamflut und für sicheres Online-Shopping.
22 Prozent mehr Spam in 2007
Der Versand von Spam ist 2007 noch einmal stark angestiegen. 71 Prozent aller Mails sind nach Angaben von Symantec, Hersteller von Security-Software, mittlerweile Spam. Letztes Jahr betrug der Spam-Anteil lediglich 59 Prozent. Jedes Jahr im Dezember wächst die verschickte Menge unerwünschter Werbebotschaften noch einmal erheblich an, 2006 auf rund 80 Prozent aller Mails. Der Zusammenhang mit dem Boom des Online-Shoppings zu dieser Jahreszeit liegt nahe. Auch die Spammer spekulieren auf einen einen Anteil an den großen Beträgen, die mittlerweile bei Internet-Einkäufen umgesetzt werden.
"Greifen Sie jetzt zu: Viagra, Laptops und Uhren!"
Symantecs Virenschutzprogramme werden weltweit zur Überwachung von rund 450 Millionen Mail-Postfächern eingesetzt. Auf dieser Basis haben die Virenjäger Daten für die Erstellung einer Top12-Liste mit den Hauptinhalten der Spam-Mails erstellt. Am häufigsten werden Laptops, gefälschte Uhren und Visitenkarten angeboten. Potenzsteigernde Mittel befinden sich im Mittelfeld. Gratis-Coupons und Gutscheine bilden den Schluß der Negativliste.
Tipps zur Spamvermeidung
Im Angesicht der Spam-Flut ist Resignation dennoch keine Lösung. Stattdessen können einige Ratschläge dabei helfen, den lästigen Mail-Müll einzudämmen: So sollten unbekannte Mails nicht geöffnet werden. Die Absender würden laut Symantec ansonsten erfahren, dass die Mail-Adresse noch in Gebrauch ist und weitere Spam-Mails schicken. Auch durch die automatische Antwortfunktion werden Spammer über ein aktives Mail-Konto informiert. Daher sollte diese Funktion möglichst deaktiviert sein. Selbstverständlich gilt dasselbe auch für jegliche Links im Text: Finger weg!