Sonntag, 09.12.2007 13:16

Keine Subventionen für Breitband-Ausbau

aus dem Bereich Breitband
Diversen Studien zufolge sind derzeit rund 45 Prozent der Deutschen Haushalte mit einem Breitbandanschluss abgedeckt. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland damit nur im Mittelfeld. Dennoch hat die Bundesregierung nun bekannt gegeben, keine umfassenden Subventionen für ein flächendeckendes Breitbandnetz in Deutschland bereit zu stellen.

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Wirtschaft in der Pflicht

Vielmehr müsste nach Meinung der Bundesregierung die Wirtschaft - angeführt von den Telekommunikationsunternehmen - die Verbreitung von Breitband-Anbindungen vorantreiben und neue technologische Entwicklungen wie etwa die Breitband-Funktechnik verstärkt fördern. Dennoch will das Wirtschaftsministerium in den kommenden drei Jahren zusammen mit den Ländern rund 50 Millionen Euro zu einer besseren Breitband-Infrastruktur beitragen.

Mit dem Geld will die Bundesregierung vor allem ländliche und strukturschwache Regionen hauptsächlich im Osten Deutschlands unterstützen und unkomplizierte Zugangsmöglichkeiten zu Breitband-Netzen ermöglichen. Dies sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung und soziale Integration dieser Gebiete.

17,4 Millionen Haushalte mit Breitband-Zugang

Von den rund 17,4 Millionen deutschen Haushalten mit Breitbandanschluss nutzen derzeit rund 94,8 Prozent kabelgebundenes DSL, die übrigen Prozentpünktchen teilen sich TV-Kabel, Funkverbindungen, Satellitenanbindungen sowie die Stromversorgung.
Filip Vojtech
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