Die
Internet-Nutzung im November 2007 ist um 5,7 Prozent billiger als im Vorjahr. Diese Zahl veröffentlichte am Donnerstag das Statistische Bundesamt in seinem aktuellen Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen.
Preisindex angepasst
Zum ersten Mal legen die Experten bei ihrer Berechnung die Basiszahlen aus dem Jahr 2000 zugrunde. So wurde der in den Bereichen
Festnetz und
Mobilfunk überarbeitete Preisindex dem geänderten Verbrauchsverhalten der privaten Haushalte angepasst und um "neue" Leistungen erweitert. Im Festnetz sind beispielsweise die Einbeziehung von Telefongesprächen im Direkt-Verfahren über einen Anschluss der Wettbewerber der Deutschen Telekom, Telefongespräche im Preselection-Verfahren sowie die Aufnahme von "Optionstarifen" hinzu gekommen. Im Mobilfunk wurden erstmals SMS, WAP und
Auslandsgespräche in die Statistik einbezogen.
Trend setzt sich fort
Die aktuellen Zahlen sind keine Überraschung, sondern setzen den allgemeinen Trend der letzten Monate in diesen Bereichen fort. Nicht nur die Internet-Nutzung wurde im Jahresvergleich um 5,7 Prozent billiger, auch das
Mobiltelefonieren wurde günstiger. So sanken die Kosten zwischen November 2006 und November 2007 um 0,9 Prozentpunkte. Ein Grund dafür ist sicherlich der
starke Wettbewerb in diesen Bereichen. Teurer wurden dagegen die Kosten für Telefondienstleistungen. Der Index stieg hier im Jahresvergleich um zwei Prozent an.
Michael Friedrichs