Das Open-Souce-Projekt OpenOffice hat seine gleichnamige Bürosoftware neu aufgelegt. Die frisch veröffentlichte Version 2.3.1 bietet keine neuen Features, dafür aber jede Menge gestopfter Sicherheitslöcher. Für die kommenden Tage haben die Entwickler zudem Updates für OpenOffice Portable und die PrOOo-Box angekündigt.
Datenbankprobleme behoben
Bisher habe es ein kritisches Leck im Datenbank-Modul HSQLDB gegeben, erläutert OpenOffice in den offiziellen
Release Notes. Dadurch wären schadhafte Datenbankdateien in der Lage gewesen, beliebige Java-Codes ausführen zu können. Alle Vorgängerversionen von OpenOffice seien davon betroffen. Darüber hinaus sei im neuen Bugfix-Release
eine Reihe kleinerer Fehler in allen Office-Anwendungen korrigiert worden.
OpenOffice 2.3.1 ist ab sofort auf den
Webseiten des deutschsprachigen Projektes kostenlos verfügbar.
Weitere Updates werden folgen
Voraussichtlich am 9. Dezember will OpenOffice noch einmal nachlegen. Dann werden auch für die mobile Bürosoftware OpenOffice Portable und das Office-Komplettpaket PrOOo-Box neue Updates zur Verfügung stehen. Die Veröffentlichung von OpenOffice 2.4 wird für März 2008 erwartet.
André Vatter