Nichts ist ärgerlicher als ein neues Notebook, das sich beim ersten Aufklappen als Pixelfalle entpuppt. Vereinzelte Bildpunkte blinken, andere leuchten grell oder sind schwarz erstarrt. "Das ist normal", sagen die Hersteller, immerhin wird ein Bildschirm bei einer Auflösung von 1024x768 von rund 2,4 Millionen Transistoren angesteuert: Da kann einer schon mal auf der Strecke bleiben.
Wer tauscht defekte Monitore aus?
Nun ist guter Rat teuer: Wird der Hersteller das Gerät umtauschen? Die Redaktion von onlinekosten.de hat bei zehn populären Notebook-Produzenten angefragt, darunter Apple, Dell, Medion und Sony. Wir wollten wissen: Wie ist die aktuelle Hauspolitik in Sachen Pixelfehlern? Ist ein schwarzer Bildpunkt ein Austauschgrund? Greift die Garantie bei defekten Subpixeln? Die Antworten der Ergebnisse finden die Leser im neuen
Ratgeber zu Pixelfehlern in TFT-Bildschirmen.
Zehn Hersteller stehen Rede und Antwort. Bild: onlinekosten.de
Alternative Heilmethoden: Tote Pixel reanimieren
Doch auch, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und der Hersteller den Umtausch verweigert, bleibt noch Hoffnung: Freeware-Tools, wie UnDeadPixel, können dabei helfen, lahmen Pixeln wieder Beine zu machen. Zum einen bietet das Programm ein Ortungssystem für die Suche nach defekten Bildpunkten. Zum anderen initiiert UnDeadPixeln ein pixelgenaues Farbspektakel über der entsprechenden LCD-Stelle. Zweck der Übung: Durch die ständige Ansprache des Transistors können tote Pixel wieder reanimiert werden.
Jetzt zum neuen
Ratgeber Pixelfehler: Schneller Austausch oder ständiges Ärgernis?
André Vatter