Die
1&1 Internet AG versorgt seit 1. Dezember ihre Rechenzentren und Bürogebäude in Karlsruhe und Baden-Baden mit Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft sowie Sonnenenergie. Auch die unternehmenseigenen Rechenzentren in den USA sollen schon bald auf den grünen Strom umgestellt werden.
Mit gutem Bespiel voran
Das Unternehmen will als Branchenprimus mit gutem Beispiel vorangehen: "In unseren deutschen Rechenzentren betreiben wir mittlerweile rund 40.000 Server, die im Jahr 50 bis 60 Gigawattstunden Strom verbrauchen", betont Technik-Vorstand Achim Weiss. Mit dem Umstieg auf klimafreundliche Energie und durch die Verwendung von stromsparenden Komponenten beim
Webhosting
könne nicht nur ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet, sondern auch Kosten eingespart werden. Denn nach den Ausgaben für Geräte und Infrastruktur sei die Stromrechnung der zweitgrößte Posten beim Betrieb eines Rechenzentrums.
"Grüne" Postfächer
In den Rechenzentren werden derzeit nicht nur Daten von 1&1-Kunden aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien verwaltet, sondern auch die der beiden Tochtergesellschaften Web.de und GMX. Sie haben seit dem Anfang Dezember ebenfalls ein "grünes Postfach".
Michael Friedrichs