Sie klingen hart, die Vorwürfe, die das IT-Magazin "Macwelt" gegen Apples jüngst veröffentlichtes Betriebssystem
Mac-OS X 10.5 ("Leopard") erhebt: eine löchrige Firewall, fehlerhafte Upgrades und dazu auch noch allergisch gegen ältere Rechner.
Gefahr aus dem Netz
In seiner aktuellen Ausgabe weist der Branchendienst gravierende Mängel im Sicherheitssystem von Leopard nach. Demnach sei vor allem die Firewall betroffen, die Angriffe auf mehrere Hintergrundprogramme zulässt. Auch das von Apple bereitgestellte neue
Update hätte das Problem nicht behoben. Bis es soweit ist, sollten Mac-Nutzer Vorsicht walten lassen, öffentliche WLAN-Hotspots meiden und in den Systemeinstellungen von
Mac-OS X 10.5 den so genannten Tarnmodus der Firewall aktivieren.
Crash nach Upgrade
Darüber hinaus scheint es weitere Fehler im Betriebssystem zu geben. Bei einem Update von der Vorgängerversion 10.4 auf den Leopard akzeptieren einige Apfel-Rechner keine Kennwörter mehr, unterschlagen Verwaltungsrechte oder bleiben beim Neustart hängen. Besonders anfällig seien ältere Mac-Modelle mit G3-Prozessoren oder Macs mit Prozessor-Upgrade-Karten. Hier solle man lieber die Finger von einer Neuinstallation lassen.
André Vatter