Zalman, vor allem für seine Chip-Kühler bekannt, hat seine bereits Anfang 2007 angekündigten 3D-Monitore nun auf den Markt gebracht. In Deutschland bieten Alternate und CSV-Direct zunächst einen 19-Zoll-Bildschirm für rund 600 Euro an, ein 22-Zoll-Gerät soll in Kürze ebenfalls verfügbar sein.
Passive 3D-Brille
Die Monitore arbeiten mit polarisiertem Licht. Der Nutzer muss eine passive Brille tragen, um dreidimensional sehen zu können. Die 3D-Verarbeitung übernimmt der PC, der entsprechend leistungsstark sein muss. Die Technik funktioniert folgendermaßen: Der Monitor stellt abwechselnd versetzte Bilder dar, die durch die 3D-Brille zum jeweils nur linken beziehungsweise rechten Auge geleitet werden. Dadurch entsteht eine dreidimensionale Umgebung. Der Vorteil der passiven Brille ist, dass weder störende Kabel noch eine Stromversorgung nötig sind.
Leistungsfähiger Rechner benötigt
3D-Monitor von Zalman. Bild: Zalman
Für den PC bedeutet die Technik eine Doppelbelastung, da statt einem Bild nun zwei immer abwechselnde Bilder verarbeitet und dargestellt werden müssen. Seine volle Entfaltung soll die Technik etwa bei 3D-Spielen zeigen. Allerdings funktioniert das Verfahren noch nicht einwandfrei, sodass Zalman auf seiner Internetseite eine FAQ-Liste zusammengestellt hat, die mögliche Probleme aufführt. Als Grafikkarte empfiehlt Zalman eine Geforce 5 bis 7, die neue G80-Generation wird noch nicht unterstützt. Zudem soll es Probleme im Betrieb mit Doppelkernprozessoren geben, sodass der Nutzer unter Umständen gezwungen sein werden, einen Kern abzuschalten.