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Samstag, 24.11.2007 16:21

NetLCR von Oleco verlangt nun auch Provision

aus dem Bereich ISDN/Analog
Die United Internet ist bereits vor zwei Jahren auf die Idee gekommen, in ihrem Least-Cost-Router (LCR) namens Smartsurfer eine Provision für die gelisteten Anbieter einzuführen. Nun zieht Oleco mit seinem NetLCR nach.

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Ab Dezember wird kassiert

Ab Dezember verlangt Oleco von allen Providern mit einem wöchentlichen Volumen von mehr als 15.000 Minuten Umsatz über den NetLCR eine Provision von 0,2 Cent netto. Ableger des Oleco NetLCR ist unter anderem der Discountsurfer, welcher davon auch betroffen sein dürfte. Zum Vergleich: Für den Smartsurfer wurde seinerzeit eine Provision von 0,15 Cent netto pro Minute für jeden Provider eingeführt, der mehr als eine Million Minuten pro Monat über den Smartsurfer umsetzt. Mittlerweile beteiligt sich United Internet bereits mit 0,25 Cent netto am Umsatz der Anbieter.

Bei United Internet wird zwar immer wieder betont, dass mit solchen Provisionen nicht in die Tarifhoheit der Anbieter eingegriffen werde. Dennoch hat sich diese Umsatzbeteiligung an den Tarifen auch für die Kunden bemerkbar gemacht: Im Vergleich zu anderen Einwahlprogrammen liegen die Preise der im Smartsurfer aufgeführten Zugänge im Durchschnitt deutlich höher. Bedenkt man die geringen Margen auf dem Internet-by-Call-Markt und die Durchleitungsgebühren der Verbindung von rund 0,4 Cent/Min., ist die Weitergabe dieser Provision an die Kunden für den Provider nahezu unausweichlich.

Sinneswandel bei Oleco

Genau diese Preissteigerungen bemängelte Oleco-Chef Boris Edelhoff damals selbst und forderte eine "Rücknahme dieser unseriösen Preise". Er fürchtete gar, die gesamte Branche könne in Verruf kommen. Einigen Nutzern könnte sich der Verdacht aufdrängen, dass Oleco offensichtlich auch gerne etwas vom großen Kuchen abbekommen möchte.

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