Montag, 26.11.2007 13:57

Internet Explorer: Add-Ons, die man haben muss

aus dem Bereich Computer
Ein falscher Klick und schon ist es passiert: Pop-Ups öffnen sich und wie von Geisterhand setzen sich Downloads von selbst in Gang. Das Netz ist voll dubioser Websites – Würmer, Viren und Trojaner lauern an jeder Ecke. Wer einmal Opfer einer Malware-Attacke geworden ist, weiß, wie schwer es ist, den unliebsamen Gast wieder aus dem System zu entfernen.

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McAfee SiteAdvisor: Grün ist gut

Gut, dass es auch für dieses Problem ein spezielles Add-On gibt: Der McAfee SiteAdvisor setzt auf Prävention statt Reparation. Schon in den Ergebnislisten von Google, Yahoo! oder MSN werden die Websites einer ersten Beurteilung in Sachen Sicherheit unterzogen. Ausschlaggebende Kriterien sind dabei gemeldete Fälle von gefährlichen Downloads, Datenmissbrauch und Spam-Versand. Durch grüne und rote Icons weist der SiteAdvisor dann auf die Vertrauenswürdigkeit der Netzangebote hin. Fehlklicks? Fehlanzeige!

mcascr.jpg
Surfen nach dem Ampelprinzip
Bild: onlinekosten.de


Webpage Capture: Seiten per Klick aufs Bild bannen

webpage3.jpg
onlinekosten.de
Wer schon einmal versucht hat, im Internet Explorer eine aufgerufene Website zu speichern, weiß vor allem eines: es ist unmöglich. Entweder es landet ein Haufen kryptischer Dateinamen oder aber eine nackte HTML-Datei ohne jegliche Bildinhalte auf dem Desktop. Was nun? Abhilfe schafft das Add-On Webpage Capture. Das kleine Tool schießt Fotos von Websites – und zwar nicht nur bis zum unteren Bildrand, sondern in voller Größe (siehe Abbildung). Das kann recht hilfreich sein, zum Beispiel bei der Archivierung von Seiten mit schnell wechselnden Inhalten. Das Ergebnis ist eine BMP-Datei, die sich beliebig weiterverarbeiten oder -verschicken lässt.

Browster: Vorausschauend suchen

Hand aufs Herz, wie oft benutzt man die Zurück-Taste des Internet Explorers, während man nach einer bestimmten Seite sucht und sich durch die Ergebnislisten der großen Suchmaschinen klickt. Wäre es da nicht praktischer, wenn Google oder Yahoo! neben den Beschreibungen gleich einen optischen Eindruck der relevanten Seiten bieten würde? Das tun sie leider nicht: Doch es gibt Browster. Einmal installiert erscheint vor jedem Eintrag in den Indexlisten von Google, Yahoo!, AltaVista und MSN ein kleines Logo. Fährt man mit der Maus darüber, öffnet sich ein Fenster und zeigt ein aktuelles Vorschaubild der angezielten Seite an. Übrigens unterstützt Browster die Preview-Funktion nicht nur bei Suchmaschinen: Mittlerweile springen auch die Angebote im Auktionshaus eBay per Mausbewegung in einem Überblicksbild hervor.

browster.jpg
Das Vorschaubild zeigt, was sich hinter einem Sucheintrag verbirgt. Bild: onlinekosten.de


Fazit

Die Redaktion von onlinekosten.de hat alle oben vorgestellten Add-Ons selbst getestet – und sie für sehr gut befunden. Ausschlaggebend bei der Auswahl der Erweiterungen war ihr praktischer Nutzen, außerdem müssen sie umsonst zu beziehen sein. Doch gerade bei Gratis-Angeboten im Internet sollte man immer genauer hinsehen: Bei dem ein oder anderen kostenlosen Add-On müssen Nutzer auch kleine, kostenlose Werbegeschenke akzeptieren. Denjenigen, die damit leben können, seien die kleinen Tools wärmstens ans Herz gelegt. Wer seine Surfausflüge jedoch auch zukünftig werbefrei halten möchte, sollte sich auf der offiziellen Add-On-Seite von Microsoft umsehen. Hier gibt es eine Vielzahl von kostenpflichtigen Erweiterungen, die auch ohne Werbung auskommen.
André Vatter
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