Der Nachfolger des von
1&1 als
Pocket-Web verkauften Smartphone Ogo ist ab Ende November in Deutschland erhältlich. Das vom kalifornischen Mobilgeräte-Hersteller IXI Mobile entwickelte neue Modell Ogo CT-25 soll als Ogo 2 nun jedoch mit
debitel als Vertriebspartner neue Kunden für mobile Chats und E-Mails gewinnen.
Instant Messaging Flat für 4,95 Euro
Ab dem 30. November bietet debitel für das Ogo 2 eine Messaging-Flat für 4,95 Euro monatlich an. Instant Messaging kann mit dem neuen Ogo sowohl über
ICQ oder den
Windows Live Messenger betrieben werden. Außerdem können drei E-Mailkonten per POP3 oder über eine Push-Funktion gleichzeitig verwaltet werden. Als Weihnachtsaktion beträgt der Einführungspreis für das Gerät 99,95 Euro. Darin sind bereits die Gebühren für drei Monate Messaging-Flat enthalten. Zielgruppe für die Nutzung des neuen mobilen Chat-Angebots soll vor allem die chatfreudige Jugend sein. Deutschland besitzt mit zwölf Millionen Nutzern eine der größten europäischen Chatgemeinden.
Slot für Speicherkarten
Im Unterschied zum Ur-Ogo können über einen Slot für MicroSD-Speicherkarten nun auch Bilder, Musik oder Videos gespeichert werden. Java-Anwendungen werden voll unterstützt. Der Ogo 2 bringt Stereolautsprecher, einen hochauflösenden Bildschirm und eine QWERTZ-Tastatur mit. Neu ist auch ein monochromes Display auf der Oberseite, das eingehende Nachrichten und Anrufe anzeigt. Die Standbyzeit soll nun rund 160 Stunden betragen. Der alte Ogo hatte dagegen eine schwache Batterieleistung und musste meist schnell wieder aufgeladen werden.
Internetsurfen mit dem Ogo 2 sehr teuer
Der Ogo 2 bietet die Möglichkeit zum Internetsurfen über
GPRS oder
EDGE sowie die Nutzung als Mobiltelefon. Da debitel jedoch keine Datenflatrate anbietet, kann die Nutzung des Browsers schnell ins Geld gehen. Das Ogo wird mit einer Mobilfunkkarte auf Basis des Vodafone Prepaid-Tarif "
CallYa Comfort" ausgeliefert.
Mobiles Chatten mit dem Ogo 2
Bild: IXI Mobile
Die Kosten für Mobilgespräche beginnen bei neun Cent pro Minute, der Versand einer SMS ist für 15 Cent möglich. Für das Surfen fallen pro zehn Kilobyte-Paket ungünstige 20 Cent an. Bei einem Verbrauch von beispielsweise einem Megabyte werden schon 20 Euro an Gebühren nur für den Datentraffic berechnet. Ein weiterer Nachteil des Angebots von debitel ist die Tatsache, dass es sich um ein Prepaid-Paket handelt. Ist das Guthaben aufgebraucht werden die Messaging-Funktionen solange deaktiviert bis das Guthabenkonto wieder aufgeladen wird.
Jörg Schamberg