Gute Nachrichten für Netznutzer in der bayerischen Provinz, wo es bisher mehr Lederhosen als Laptops gab. Das Staatsministerium für Wirtschaft und die Behördenkollegen vom Landwirtschaftsministerium haben einen Kassensturz gemacht und wollen nun in den kommenden drei Jahren sukzessive 19 Millionen Euro in eine verbesserte
Breitbandverfügbarkeit investieren.
Im Frühling 2008 geht's los
"Als Flächenland hat Bayern ein besonderes Interesse daran, dass Unternehmen und Bürgern Breitband-Internet in allen Landesteilen zur Verfügung stehen. Wir werden daher die Erschließung des ländlichen Raums mit Datenautobahnen verstärkt fördern", erklärt Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller. Ein vom Landwirtschafsministerium eigens bestellter Projektmanager wird in den nächsten Wochen die Fördergrundsätze erarbeiten und voraussichtlich ab April 2008 die Abwicklung über die Ämter für ländliche Entwicklung koordinieren. Antragsberechtigt sind dann Gemeinden und Gemeindeverbände.
"Technologieneutrales" Netz
Ob das neue Breitband-Internet per
Kabel, Festnetz,
Funk oder
Satellit in die Wohnzimmer der Einwohner kommt, bleibt noch zu prüfen: Nach Vorgaben von Bund und EU muss die Förderung sowohl anbieter- als auch technologieneutral erfolgen.
André Vatter