Freitag, 16.11.2007 10:09

Skype und Logitech machen jetzt scharf

aus dem Bereich VoIP
Von Skype gibt es wieder etwas Neues: Die VoIP-Software in der Version 3.6 ist der Betaphase entwachsen. Die überarbeitete Fassung ist für Windows-Nutzer gedacht und bietet jetzt unter anderem gestochen scharfe Videotelefonate mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und 640x480 Pixel Auflösung, was der typischen VGA-Qualität entspricht.

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Deutlicher telefonieren

Dass sich Skype-Nutzer dank High Quality Videos nun noch deutlicher beim Telefonieren in die Augen sehen können, ist einer Kooperation mit Logitech zu verdanken: Die beiden Unternehmen haben ihre Produkte aufeinander abgestimmt. Die Webcams von Logitech und die Skype-Software sollen nun für das Zusammenspiel optimiert worden sein. So soll ein überarbeiteter Treibersatz in der Logitech Quickcam-Software Version 11.5 dafür sorgen, dass die Anrufer-Erkennung über die neueste Skype-Software verbessert wurde. Wer seine Gesprächspartner künftig scharf stellen will, muss jedoch passend ausgerüstet sein.

Erfordert passende Ausrüstung

Das neue Skype 3.6 benötigt für Videotelefonate zunächst mal einen Computer mit Dual-Core-Prozessor und Windows 2000 oder XP sowie eine Internetverbindung mit mindestens 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Zudem müssen auf beiden Seiten der Leitung Logitech-Webcams zum Einsatz kommen, die für High Quality Videos zertifiziert sind. Dabei ist die Auswahl bislang klein und zudem teuer: Die höhere Auflösung für Skype unterstützen die Modelle Logitech QuickCam Pro 9000 und die Logitech QuickCam Pro für Notebooks, die jeweils zum Preis von 99,99 Euro zu haben sind. Außerdem unterstützt die Logitech QuickCam Sphere AF die qualitativ besseren Videotelefonate und ist für 129,99 Euro zu haben. Damit sollen dann aber auch im Vollbildmodus ruckelfreie Plaudereien möglich sein. Skype 3.6 für Windows unterstützt 28 Sprachen und steht ab sofort kostenlos zum Download bereit. Die QuickCam-Software in der Version 11.5 steht ebenfalls kostenlos auf der Logitech-Website bereit.
Aleksandra Leon
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