Dienstag, 13.11.2007 13:05

Schon mehr als 13.000 öffentliche WLAN-Zugänge

aus dem Bereich Breitband
Mobil im Internet unterwegs sein - diese Möglichkeit nutzen immer mehr Menschen. Und das nicht nur von zu Hause aus, sondern auch per Laptop und Handy. Allein in Deutschland gibt es schon mehr als 13.000 öffentliche, kabellose Zugänge zum Internet. Und die Zahl steigt ständig an. Immer mehr Hotspots entstehen in Cafés, Hotels, Messen, Flughäfen und anderen öffentlichen Orten wie Bibliotheken und Universitäten.

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Unbekannte Gefahren

Doch nur wenige kennen die Risiken, die eine Nutzung eines öffentlichen Hotspots mit sich bringen kann. Eine aktuelle Umfrage des Antiviren-Herstellers Symantec unter 300 WLAN-Nutzern ergab, dass jeder Vierte auch online einkaufen geht oder Bankgeschäfte erledigt. Da der Datenverkehr an Hotspots in der Regel nicht geschützt ist, können auch Unbefugte versuchen, von außen auf die eingeloggten Rechner zuzugreifen.

Wenige Klicks reichen

Dabei ist es gar nicht so schwer, mit wenigen Klicks in den Geräteeinstellungen für mehr Sicherheit beim Surfen zu sorgen. Deshalb raten Experten auch dazu, die meistens in WLAN-Routern integrierte Firewall nicht abzuschalten. Auch Notebooks bieten oft eine Software-Firewall an, die immer eingeschaltet sein sollte. Als nächsten Schritt zu mehr Sicherheit beim öffnetlichen Surfen ist die Verwendung eines Virtuell Private Network (VPN). Hier werden alle Daten, ob vertrauchlich oder nicht, gesichert zwischen Router und Endgerät übertragen. Einige mobile Service Provider wie E-Plus und T-Mobile bieten schon eine entsprechende Software-Lösungen an.

Eigenen Router sichern

Auch zu Hause ist der eigene WLAN-Router keine Seltenheit mehr. Allerdings vergessen viele Nutzer die nötige Absicherung gegen unbefugten Zugang von außen. Denn so kann theoretisch jeder, der sich in der Reichweite des privaten Hotspots befindet, den Zugang auf Kosten des Besitzers nutzen und sogar auf dessen Daten zugreifen. Neben dem Geräte-Standardpasswort sollte vor allem auch die so genannte WEP-, WPA- oder WPA2-Verschlüsselung aktiviert werden.
Michael Friedrichs
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