Montag, 12.11.2007 14:13

Mit "Versand-Flat" ins Weihnachtsgeschäft

aus dem Bereich Sonstiges
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft führt der Online-Einzelhändler Amazon eine jährliche Versandpauschale "Amazon Prime" ein. "Prime"-Mitglieder können ab sofort zu Premiumversand-Konditionen online einkaufen. Statt Versandkosten pro Lieferung wird ein jährlicher Pauschalbetrag von 29 Euro entrichtet. Der Mindestbestellwert von 20 Euro entfällt. "Die Lieferung am nächsten Tag ist kein Luxus mehr!", frohlockt Konzernchef Jeff Bezos. Denn Premiumversand bedeutet, dass an Werktagen bestellte und lieferbare Produkte am nächsten Tag auf der Fußmatte stehen.

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Bis zu vier sind mit von der Partie

"Prime"-Mitglied wird man über einen Link auf der Amazon-Website. Die Konditionen sind auf bis zu vier weitere Personen übertragbar und gelten für Millionen von Artikeln, so Amazon in der "Prime"-Beschreibung. Diese seien auf der Website speziell gekennzeichnet.

Die Pauschaloption nach dem "All-You-Can-Eat"-Prinzip richtet sich an Vielbesteller – und soll Kunden, die noch keine sind, dazu anregen, welche zu werden. Bei Amazon ist man zuversichtlich, dass die Rechnung aufgeht, auch wenn der Konzern zunächst draufzahlen muss: Der verstärkte Produktabsatz soll's richten.

Bei "Uncle Sam" hat's geklappt

Anlass zu dieser Hoffnung gibt die Erfahrung mit dem US-amerikanischen Markt, wo die Pauschale seit 2005 im Einsatz ist und nach anfänglichen roten Zahlen zu zufriedenen Gesichtern in der Finanzabteilung geführt hat.

Den "Bestell-Muffeln" will Amazon jedoch weiterhin gewogen bleiben: Die bisherigen Konditionen gelten unabhängig von "Prime" weiterhin. Ab einer Bestellsumme von 20 Euro, bzw. für Bücher, Hörbücher und Kalender, bleibt der Versand auch für "Nicht-Primes" kostenfrei.
Dorothee Monreal
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