Der
Exklusiv-Vertrag zwischen
T-Mobile und Apple in Sachen iPhone-Vermarktung trägt erste Früchte. Nach nicht einmal einem Tag hat Deutschlands größter Mobilfunk-Netzbetreiber nach eigenen Angaben über 10.000 Exemplare des Multimediahandys in Verbindung mit einem entsprechenden
iPhone-Tarif verkauft. Der Vertrieb sei sowohl über die bundesweit 700 Telekom-Shops als auch über die
T-Mobile-Homepage erfolgreich angelaufen, teilte die Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom am Freitagabend mit.
T-Mobile zufrieden
Philipp Humm, Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschlands und bei der Deutschen Telekom für den Vertrieb zuständig, bezeichnete die kommunizierten Zahlen als großen Erfolg. Die Absatzzahlen seinen Bestätigung für die strategische Entscheidung, das "revolutionäre Gerät in unser Angebot aufzunehmen", so Humm. "Wir sind begeistert", sagte Humm weiter. Der Kundenantrag auf das lang erwartete Kulthandy verteilte sich gleichmäßig über den Tag.
Die Europapremiere für das Apple iPhone fand bereits um 00.01 Uhr in Köln statt. Vor dem Telekom Shop in der Schildergasse hatten sich mehrere hundert Interessenten eingefunden, die zu den ersten Käufern in Deutschland gehören wollten. Der Ansturm war so groß, dass der Telekom Shop erst gegen vier Uhr morgens schließen konnte.
Vodafone verkauft Konkurrenz-Produkt
T-Mobile verkauft das iPhone für
399 Euro. Voraussetzung ist der Abschluss eines Laufzeitvertrages mit zwei Jahren Laufzeit. Monatlich werden mindestens 49 Euro fällig. Der zweitgrößte deutsche Mobilfunkanbieter
Vodafone startete zugleich sein neues Multimedia-Handy
Qbowl von Samsung, das dem iPhone in der Konzeption ähnelt. Im Gegensatz zum iPhone ist das Qbowl allerdings
UMTS- und sogar
HSDPA-fähig.
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