
Um Voipbuster, eines der zahlreichen VoIP-Angebote der Kölner
Betamax GmbH & Co. KG, war es lange Zeit recht still. Jetzt meldet sich der Service jedoch mit einer Neuerung zurück in der Öffentlichkeit: Das englischsprachige Pendant zu Sparvoip bietet jetzt auch einen nach eigenen Angaben vollkommen kostenlosen Service, um Textnachrichten zu versenden. Die SMS können kostenlos in 21 Länder weltweit versandt werden. Bei den Zielen handelt es sich um Länder, wie Afghanistan, China, Iran, Irak oder auch Schweden. Leider finden sich die deutschen Mobilfunknetze nicht unter den kostenlosen Zielen, hier werden stattdessen sechs Cent pro SMS fällig. Der Versand der Kurznachrichten erfolgt über das Voipbuster-eigene
Softphone, eine vollständige Liste der Destinationen ist
online bei Voipbuster zu finden.
Aus für bunten Instant Messenger

Während sich der eine zurückmeldet, melden sich andere ab:
Combots, der knallbunte
Instant Messenger aus Karlsruhe hat sich überraschend vom Markt verabschiedet. Im
September schien die Zuversicht noch groß, als das Angebot mit VoIP-Services abgerundet wurde. Doch Ende September informierte das Unternehmen, dass es die
Notbremse zieht. Eine unbefriedigende Marktakzeptanz war Unternehmensangaben zufolge der Grund für die Neuausrichtung. Die Restrukturierung des Unternehmens soll bereits im vierten Quartal über die Bühne gehen und zu einer deutlichen Reduzierung der Kostenstruktur führen und der Gesellschaft bereits für 2008 wieder ein positives Jahresergebnis von ein bis zwei Millionen Euro einbringen. Am Montag, 29. Oktober, erhielten nun die verbliebenen Combots-Nutzer per E-Mail die Kündigung ihres Vertrags und die Information, dass sie ab November keine Nachrichten oder Dateien mehr verschicken können.
Bild ruft nicht mehr

Ganz ohne große Benachrichtigungsrunde ist ein Angebot der Boulevardzeitung Bild nun ausgelaufen. Unter dem Namen
Bild-Ruf war im vergangenen Jahr eine Kampagne von VoIP-Anbieter
Jajah gestartet, mit der Besucher des Bild.T-Online Portals die so genannte
webaktivierte Telefonie nutzen konnten. Nun ist die Kampagne zu Mittwoch, 31. Oktober, ausgelaufen. Die gleiche Aktion, die zuvor auf der Website von Fernsehsender Sat.1 gestartet war, ist bereits zuvor beendet worden. Bestandskunden können jedoch ihre Login-Daten weiterhin auf der
Jajah-Website nutzen, um eventuell vorhandenes Guthaben abzutelefonieren oder den Service weiter in Anspruch zu nehmen, dann allerdings zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Jajah selbst.
Darüber hinaus hat Jajah kürzlich
Anrufbutton eingeführt. Jeder registrierte Nutzer kann sich damit seinen eigenen Rückrufknopf im HTML-Format entwerfen, um ihn beispielsweise auf der eigenen Website einzufügen und Besuchern einen zusätzlichen Rückrufservice anzubieten. Sehr zum Missfallen von eBay: Das Online-Auktionshaus ist direkt dazu übergegangen,
Jajah-Buttons zu löschen, die Nutzer in ihre Online-Versteigerungen integriert hatten, mit der Begründung, dass Links oder andere Verbindungen zu Live-Chat Systemen nicht gestattet seien.