Der Fernsehspaß unterwegs auf dem Notebook oder zuhause auf dem PC könnte schon bald noch abwechslungsreicher werden. Das ZDF bestätigte gegenüber dem Medienmagazin "journalist", mit den Anbietern kostenloser IPTV-Programme,
Joost und
Zattoo, über einen entsprechenden Einstieg zu verhandeln.
ZDF will Jugend ansprechen
Das ZDF verspricht sich nach Angaben eines Unternehmenssprechers durch die Kooperationen mehr Zuschauer. Vor allem bei jüngeren Zielgruppen wolle man punkten, weil diese "mit unserem Sender oft nur noch wenig Kontakt haben", heißt es seitens des ZDF. Weiterhin kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Zattoo und Jost habe die RTL-Gruppe. Eine entsprechende Anfrage sei abgelehnt worden.
Trotzdem bleibt Zattoo-Deutschland-Chef Dominik Schmid optimistisch: "Ich rechne noch in diesem Jahr mit der Zusage einer oder mehrerer der großen deutschen Sender." Derzeit können deutsche Zattoo-Kunden 21 Sender empfangen. Dazu zählen unter anderem das DSF, Comedy Central, MTV, VIVA und DMAX. Auch englischsprachige Nachrichtensender wie CNN und abc News Now gehören zum Programmangebot.
Zattoo geht auch in Norwegen
an den Start. Bild: Zattoo
Zattoo startet auch in Norwegen
Zattoo ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in Dänemark, Belgien, Spanien und im Heimatland der Macher, in der Schweiz, aktiv. Insgesamt sind bereits über
eine Million Nutzer für das IPTV-Angebot registriert. In den nächsten Monaten soll der Dienst in weiteren europäischen Ländern gestartet werden. Österreicher werden sich noch etwas gedulden müssen, der nächste Start ist für Norwegen vorgesehen.