Der Computer- und inzwischen auch als Handy-Hersteller agierende Apple -Konzern hat neue Verkaufszahlen für das iPhone vorgestellt. Demnach gingen in den USA seit dem Start Ende Juni rund 1,4 Millionen iPhones über den Ladentisch. Das erklärte Apple am Montag bei der Vorlage seiner Quartalszahlen.
Auch iPods ein Verkaufsschlager
Für den AT&T-Konzern, der das iPhone in den USA exklusiv vertreibt, ist das Gerät damit zum bestverkauften Handy in seiner Geschichte geworden. Auch die bisherigen Verkaufsschlager des Apple-Konzerns, die Macintosh-Computer und der MP3-Spieler iPod verkauften sich von Juli bis September gut. Von den Computern setzte das Unternehmen rund 2,2 Millionen ab, 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In den drei Monaten wurden außerdem 10,2 Millionen iPods verkauft, ein Anstieg um 17 Prozent.
"Wir sind sehr zufrieden
Damit verbuchte Apple in dem Quartal von Juli bis September einen Gewinnsprung von 67 Prozent auf 904 Millionen Dollar (rund 640 Millionen Euro). Der Umsatz stieg in den drei Monaten von 4,8 Milliarden Dollar auf 6,22 Milliarden Dollar. "Wir sind sehr zufrieden", erklärte Apple-Chef Steve Jobs. Auch für die drei Monate von Oktober bis November rechne das Unternehmen mit starken Ergebnissen.
Die Macintosh-Computer und der iPod sind seit langem die Zugpferde der Firma aus Kalifornien. Der Einstieg in den Mobilfunk-Markt mit dem iPhone ist in den Augen vieler Experten allerdings ein riskanter Schritt. Viele Beobachter hatten sich unter anderem wegen eines relativ hohen Preises für das Gerät skeptisch gezeigt. In den USA hatte der Konzern kürzlich den iPhone-Preis
senken müssen. In Deutschland startet
T-Mobile im November mit seinen
iPhone-Tarifen.
Hayo Lücke
/ afp