Donnerstag, 01.11.2007 09:01

Commodore XX: Highend-Spielemonster im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Vor 25 Jahren brachte Commodore den C64 auf den Markt, der später mit insgesamt rund 17 Millionen verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Heimcomputer aller Zeiten wurde. 1994 meldete das Unternehmen Insolvenz an und ist nun mit vier Spiele-PCs wieder da: G, GS, GX und XX heißen die Gaming-Rechner. Das Flaggschiff der Reihe ist der XX für stolze 3999 Euro. Die Redaktion von onlinekosten.de hat den Extrem-Rechner getestet.

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Grafik im SLI-Verbund

Wer sich den Commodore XX in der leistungsstärksten Konfiguration für 3999 Euro bestellt, bekommt den Rechner mit dem Vier-Kern-Prozessor Core 2 Extreme QX6800 von Intel mit einer Taktfrequenz von 2,93 Gigahertz (GHz) und acht Megabyte (MB) L2-Cache. Um die Grafikleistung kümmern sich gleich zwei Paar des derzeitigen Spitzenmodells von Nvidia: Die GeForce 8800 ULTRA mit 768 MB eigenem Speicher. Die DirectX-10-fähigen Karten laufen dabei im SLI-Verbund, um die Performance zu verbessern. Mit einem entsprechend hochauflösenden Monitor ermöglichen sie die Bildwiedergabe im Extreme High Definition Format (XHD) mit bis zu 2560 x 1600 Pixel im 16:10 Widescreen-Format. Die Karten verfügen jeweils über zwei digitale Dual-Link-DVI-Schnittstellen. Ältere Monitore mit analogem D-Sub-Anschluss lassen sich jedoch mit dem beiliegenden Adapter anschließen.

Zur weiteren Ausrüstung zählen zwei S-ATA-Festplatten im RAID 0-Verbund mit jeweils 500 Gigabyte (GB) Speicherplatz, die genügend Spiele, Filme und Daten beherbergen können. Darüber hinaus hat der Hersteller zwei GB Arbeitsspeicher von Corsair eingebaut. Wem das zu wenig ist, der kann die vier Speicherbänke des Asus Mainboards P5N32-E SLI nachträglich mit bis zu acht GB bestücken.

Mehr als 120 Gehäuse-Motive

Der Kunde kann nicht nur über die inneren Werte, sondern auch über das Design entscheiden. Statt im kleinen Schwarzen präsentiert sich der Rechner dann mit einer von über 120 aufwendigen Lackierungen, den so genannten C-kins.
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C-kins: Motive aus Filmszenen, Zeichnungen oder nostalgische C64-Grafiken. Bild: Commodore Gaming.

Damit neben der Grafikleistung auch der Klang stimmt, hat Commodore dem XX die SoundBlaster X-Fi Xtreme Gamer-Soundkarte von Creative spendiert. Mit der Karte lässt sich zum Beispiel über Kopfhörer ein Raumklang erzeugen, der Spieler kann jedoch auch ein vorhandenes 5.1- oder 7.1-Lautsprechersystem anschließen. Mit an Bord sind außerdem ein DVD-Brenner, ein 7-in-1 Kartenleser und ein 850-Watt-Netzteil von CWT. Für 700 Euro Aufpreis lässt sich ein zusätzlicher Blu-ray-Brenner von Philips ordern.
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