Das Statistische Bundesamt hat mal wieder Zahlen jongliert und die aktuellen Telekommunikationspreise verglichen. Das Ergebnis: Im September lagen die Preise für die
Internet-Nutzung um sechs Prozent niedriger, als noch vor einem Jahr. Im Vergleich zum
Vormonat sind die Preise immerhin noch um 0,2 Prozent niedriger. Auch bei den
Mobilfunk-Anbietern sind die Kosten weiter auf Talfahrt. Dafür mussten die Deutschen jedoch mehr fürs
Festnetz aufwenden, als noch im September 2006.
Schongang fürs Portemonnaie
Insgesamt hat der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen im September, verglichen mit dem Vorjahr, um 0,3 Prozent zugelegt, im August lag er jedoch im August noch 0,1 Prozent höher. Dass die Deutschen heute weniger tief für Telefon und Internet in die Tasche langen müssen, ist in erster Linie dem
Preiskampf der DSL-Provider zu verdanken, die sich derzeit gegenseitig mit Pauschalangeboten unterbieten. Aber auch die
Rangelei um Mobilfunkkunden tut ihr Übriges für die Geldbörse der Verbraucher. Während im September 2006 die Telefondienstleistungen im Mobilfunk noch 2,5 Prozent teurer waren als heute, hat sich hier jedoch im Vergleich zum Vormonat nichts getan.
Festnetz langsam wieder günstiger
Telefondienstleistungen im Festnetz sind gegenüber September vergangenen Jahres hingegen um 1,7 Prozent teurer geworden, im August lagen die Preise jedoch noch um 0,1 Prozent höher als im September. Bei den Inlandsgesprächen müssen Verbraucher die stärksten Preisschwankungen in Kauf nehmen. Hier lagen die Kosten im September 2006 noch 2,7 Prozent unter dem heutigen Wert. Vielleicht durch die wachsende Zahl
attraktiver VoIP-Angebote haben hier aber die Kosten gegenüber August um 0,7 Prozent abgenommen. Am stabilsten ist derzeit die Entwicklung der Preise für Auslandsgespräche: Sie waren im Vorjahresmonat 0,8 Prozent billiger und gegenüber August gleichbleibend.