Dienstag, 25.09.2007 15:17

Regulierer entscheidet über Terminierungsentgelte

aus dem Bereich Mobilfunk
Der Vorstoß der E-Plus-Konzernmutter KPN, günstigere Minutenpreise auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zu fordern, kommt offenbar nicht von ungefähr. Die Bundesnetzagentur muss bis Ende November die Höhe der so genannten Terminierungsentgelte neu festlegen.

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Festgelegte Preise auf dem Prüfstand

Die Terminierungsentgelte legen fest, zu welchem Minutenpreis ein Gespräch von einem Mobilfunknetz in ein anderes Netz - beispielsweise von o2 zu T-Mobile - weitergeleitet wird. T-Mobile und Vodafone dürfen pro Minute von ihren Konkurrenten 8,78 Cent kassieren, E-Plus und o2 9,94 Cent pro Minute. Diese Konditionen gilt es, bis Ende November entweder zu bestätigen oder neu festzusetzen.

Bis zum vergangenen Freitag hatten die vier großen deutschen Netzbetreiber Zeit, der Bundesnetzagentur ihre Anträge für die neuen Terminierungsentgelte mitzuteilen, wie ein Sprecher der Bundesnetzagentur gegenüber der "Financial Times Deutschland" sagte. Angaben zu den Anträgen machte der Sprecher nicht. Im Laufe der nächsten vier Wochen will die Bundesnetzagentur über die Höhe der künftigen Terminierungsentgelte entscheiden.
Hayo Lücke
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