Musikliebhaber, die auf die Online-Sammlung von Apples iTunes-Store vertrauen, müssen sich möglicherweise bald auf steigende Preise einstellen. Die Universal Music Group will Apple dazu bewegen, einen höheren Anteil aus den iTunes-Umsätzen zu zahlen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
Höhere Umsatzbeteiligung
Jean-Bernard Lévy, Vorstandsvorsitzender der Universal-Mutter Vivendi, sagte bei einem Gespräch mit internationalen Medienjournalisten: "Wir wollen mehr". Derzeit bekomme Universal 70 US-Cent pro Titel, die der Endkunde für 99 Cent über iTunes kauft.
Eigener Downloadshop
Wie von onlinekosten.de bereits
berichtet, will Vivendi mit Apple darüber hinaus nur noch Vertriebspartnerschaften mit einer Laufzeit von 30 Tagen eingehen. Als zusätzliches Druckmittel soll in den USA ein Downloadportal gestartet werden, auf dem Universal-Musikstücke ohne Kopierschutz herunter geladen werden können. "Damit geben wir den Besitzern eines iPods eine Alternative, anderswo als auf iTunes unsere Musikstücke herunter laden zu können", sagte Levy.
Bei Universal Music stehen unter anderem Künstler wie Bon Jovi, Bryan Adams oder die Sugababes unter Vertrag.
Hayo Lücke