Die Payment-Methode wird von der Wirecard Bank AG mit Hauptsitz in Berlin herausgegeben. Diese wiederum ist ein Tochterunternehmen der Wirecard AG, einem internationalen Anbieter für elektronische Zahlungssysteme und Risikomanagement. Das Unternehmen unterliegt den Auflagen der
BaFin sowie den Regularien von MasterCard und ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds Deutscher Banken. Dadurch werden die Einlagen mit bis zu 1,5 Millionen Euro pro Konto abgesichert.
Kostenstruktur
Das Bezahlen mit der Online-Kreditkarte ist für den Kunden komplett kostenlos. Für alle anderen Transaktionen werden Gebühren fällig. So kostet eine Geldeinzahlung per Überweisung zum Beispiel einen Euro. Kunden können sich auch untereinander in Echtzeit Geld senden. Für diesen Service werden 50 Cent fällig. An sich ist ein Überziehen der Prepaid-Kreditkarte nicht möglich. Wenn der Kunde jedoch die zusätzliche Plastikkarte bestellt, wird die Gebühr für die Karte vom Prepaid-Konto abgebucht. Sollte dann das Guthaben nicht ausreichen, wird das Konto überzogen. Für den Kunden kostet ein negativer Saldo zehn Euro, ebenso teuer ist das Zurückgeben einer Lastschrift.
Da bei der Anmeldung keine Überprüfung der Identität erfolgt, besteht zunächst ein Einzahlungslimit von 2500 Euro pro Jahr. Nach einer Prüfung der Ausweisdaten per PostIdent-Verfahren wird das Limit aufgehoben.
Geld online versenden: Zum Abschluss schickt Wirecard einen einmaligen Buchungscode per SMS.
Bild: onlinekosten.de.
Fazit: Das Bezahlsystem Wirecard eignet sich auch für Nutzer, die bisher noch wenig Erfahrung mit Online-Zahlungssystemen gesammelt haben. Die Anmeldung ist ebenso einfach wie die Handhabung. Da der Kunde immer nur soviel ausgeben kann, wie er zuvor eingezahlt hat, entfällt außerdem der Schrecken der nächsten Kreditkartenabrechnung. Stattdessen kann der Kunde seine Kosten kontrollieren und hat im Schadensfall nur einen begrenzten Verlust zu befürchten. Ein weiterer Vorteil der Wirecard ist die hohe Akzeptanz. So stehen nicht nur vereinzelte Onlineshops, sondern 24 Millionen Händler weltweit zur Verfügung.
| Zahlungssystem: |
Wirecard |
| Anbieter: |
Wirecard Bank AG |
| Internet: |
www.wirecard.de |
| Verfahren: |
Prepaid-System |
| Kostenstruktur |
| Bezahlen mit der MasterCard: |
kostenlos |
| Gebühr bei verschiedenen Währungen: |
1,5 Prozent |
| Einzahlung per Überweisung: |
1,00 Euro |
| Einzahlung per Kreditkarte: |
3,0 Prozent, mindestens 1,00 Euro |
| Einzahlung per Lastschrift: |
1,99 Prozent, mindestens 1,00 Euro |
| Geldtransfer an ein Wirecard-Konto: |
0,50 Euro |
| Rückbuchungsgebühr: |
1,0 Prozent, mindestens 10,00 Euro |
| Gebühr bei negativem Saldo: |
10,00 Euro |
| Jahresgebühr der klassischen MasterCard: |
24,90 Euro + 5,00 Euro Versand |
| Austausch der Karte: |
10,00 Euro |
| Barauszahlung am Geldautomaten: |
2,0 Prozent, mindestens 4,50 Euro |
| Pro & Contra |
einfach zu bedienen
schnelle und komfortable Abwicklung
hoher Sicherheitsfaktor
sehr hohe Akzeptanz
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Geld-Einzahlungen sind gebührenpflichtig
die Klassische Kreditkarte kostet jährlich 24,90 Euro
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Weitere Online-Zahlungssysteme sowie ein
Glossar mit Fachbegriffen aus dem Bereich Zahlungsverkehr im Internet finden Sie in unserer
Übersicht.