aEton selber ist sich unterdessen keiner Schuld bewusst. Geschäftsführer Martins Ligotnis äußerte sich schriftlich gegenüber unserer Redaktion zu den aktuellen Entwicklungen. Dass Beträge für bereits gekündigte Accounts eingezogen werden, "sollte eigentlich nicht passieren", sagte Ligotnis.
aEton will zu Unrecht abgebuchte Beträge zurückerstatten
"Auch wenn wir überraschenderweise einen schier katastrophalen Datenbestand von der Easyload AG übernommen haben, so haben wir in wochenlanger 'Strafarbeit' alle uns als gekündigt übermittelten Accounts seitens Easyload aus den Datenbanken ausgetragen. Eine Abbuchung bei einem bereits gekündigten Account sollte demnach nicht vorkommen."
Für betroffene Kunden, die sich in diesen Tagen über eine nicht gerechtfertigte Abbuchung auf ihrem Konto wundern, sichert der aEton-Chef eine Kooperation des Unternehmens zu. "Sollten wir bei einem Kunden, der seinen Account nachweislich bereits bei Easyload gekündigt hatte, trotzdem eine Abbuchung vorgenommen haben, so bitten wir um eine Mitteilung über diesen Umstand." Sowohl per E-Mail, als auch über das
Support-Center sei eine Kontaktaufnahme möglich. "Natürlich werden wir den Abbuchungsbetrag umgehend erstatten, wenn wir falsch gehandelt haben", so Ligotnis.
Dass der aEton-Geschäftsführer einräumt, dass auch in seinem Unternehmen Menschen arbeiten, denen Fehler passieren könnten, klingt fast schon ein wenig reumütig. Jeder Kunde der Recht habe, solle auch Recht bekommen. "Wir stehen zu unseren Erfolgen, aber auch zu unseren Fehlern", sagte Ligotnis.