IBM kooperiert mit den Machern von
OpenOffice.org und setzt der freien Software einen eigenen Stempel auf. Das Paket wird unter dem Namen "Lotus Symphony" veröffentlicht und steht ab sofort bei IBM
zum Download bereit.
Gegen Microsoft
IBM macht mit "Lotus Symphony" Marktführer Microsoft Konkurrenz. Im Gegensatz zum teuren Microsoft-Pendant "Office" ist das IBM-Komplettpaket aus Schreib-, Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogramm komplett kostenfrei. IBM verfolgt mit dieser Strategie das Ziel, den Blick der Symphony-Nutzer auf die kostenpflichtigen Software-Lösungen aus dem eigenen Haus zu leiten.
IBM Lotus Symphony steht in der ersten Betaversion für die Betriebssysteme Microsoft Windows XP und Linux
zur Verfügung. Die für XP ausgeschriebene Version sollte auch mit
Windows Vista kompatibel sein - jedenfalls bietet IBM keinen Download einer eigenständigen Vista-Version an, proklamiert in den FAQ jedoch Kompatibilität.
Lotus in Aktion. Zum Vergrößern klicken. Bild: IBM
Nur englisch
Leider stehen derzeit nur englische Versionen zur Auswahl. Äußerst happig sind die System-Anforderungen: Die Symphonie erklingt nur dann auf dem heimischen Rechner, wenn ein Gigabyte RAM und 900 Megabyte (MB) freier Speicher auf der Festplatte bereit stehen. Zum Vergleich: Das fast identische OpenOffice.org benötigt nur 128 MB RAM und 200 MB auf der Harddisc.
Michael Müller