Anzeige:
Mittwoch, 12.09.2007 16:19

E-Plus: Kernmarke spielt nicht mehr erste Geige

aus dem Bereich Mobilfunk
Der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber E-Plus will offenbar neue Wege gehen. Unternehmenschef Thorsten Dirks deutete in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Rheinische Post" an, die Marke E-Plus nicht länger in den Fokus zu stellen. "Alle Marken sind gleichwertig und sollen bestimmte Zielgruppen ansprechen", sagte Dirks.

Anzeige
Alle Marken gleichgestellt

Der Schritt kommt nicht wirklich überraschend. E-Plus hatte über seine zahlreichen Discount-Marken und –Partnerschaften in den zurückliegenden Monaten mehr Kunden gewonnen als Vertragskunden über das einstige Kerngeschäft. Für Dirks ist es durchaus denkbar, dass Kunden auch zwischen den einzelnen Marken hin und her wechseln, das sei aber "zum Teil auch gewünscht".

Für Dirks steht auch nicht im Vordergrund, grundsätzlich die breite Masse mit den einzelnen Marken anzusprechen. Denkbar sei, dass eine Marke auch mal nur 10.000 bis 15.000 Kunden anspreche. "Es muss nur wirtschaftlich für uns und einen möglichen Partner sein", sagte Dirks der Zeitung. "Wir müssen nicht immer alles überall anbieten", so der E-Plus-Chef weiter. Das lässt Rückschlüsse darauf zu, dass es künftig auch verstärkt regionale Angebote geben könnte, wie zum Beispiel das norddeutsche Discount-Produkt igge & co.

Base soll Lifestyle-Marke werden

Auch künftig wolle E-Plus sich als Preisführer am Markt platzieren. "Wir werden nicht die Nummer eins unter den vier großen Netzbetreibern, aber die E-Plus-Gruppe soll bei der Profitabilität ganz oben mitmischen", zeigte sich Dirks optimistisch. In Großstädten soll künftig aber mehr Präsenz als bisher gezeigt und darüber hinaus ein dreistelliger Millionenbetrag in den Aufbau eines HSDPA-Netzes investiert werden. Die Flatrate-Marke Base soll zu einer Lifestyle-Marke werden, da sie schon jetzt stark von Frauen genutzt werde.
Hayo Lücke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
CSU-Chef Seehofer: "Ich schimpfe nicht über Google. Ich nutze Google"
Mittwoch, 22.10.2014
Presseverlage knicken ein: Google kann Inhalte gratis nutzen
Kaspersky-Studie: Immer mehr Malware-Attacken auf Android-Smartphones
Fitness First kauft Online-Fitnessanbieter NewMoove
Telekom-Chef warnt: Internet-Monopole saugen Wirtschaft aus
Nur jeder Vierte schützt seine Online-Passwörter
Keine Lust mehr aufs iPhone? Google erklärt den Wechsel zu Android
E-Book-Streit: Amazon einigt sich auch mit Bonnier
Größtes deutsches WLAN-Netz: Kabel Deutschland betreibt 500.000 Hotspots
Nach Angriffen: Apple gibt Sicherheitshinweis für iCloud-Nutzer
Sky Go: Technische Störung bei Bayern-Spiel verärgert Sky-Kunden
Peinliche Panne: Telekom muss Produktnamen "Samba" zurückziehen
Google-Dienste mit Störungen am Mittwochmorgen
Deutsche nutzen Videostreaming - aber nicht alle zahlen dafür
Yahoo schwimmt im Geld - Alibaba-Beteiligung bringt Milliarden
Weitere News
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs