Donnerstag, 06.09.2007 14:03

Intel mit neuen Vierkern-Xeon-Prozessoren

aus den Bereichen WebHosting, Computer
Intel hat heute neue Xeon-Serverprozessoren mit vier Kernen vorgestellt. Im Vergleich zur Vorgängergeneration erreichen die Quadcore-Modelle eine Mehrleistung von teils mehr als 100 Prozent.

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Aus zwei mach vier

Die neuen Intel Xeon 7300er-Prozessoren verfügen über vier Kerne und sind damit in der Lage, Rechenlast auf mehr Einheiten als bisher zu verteilen. Hauptmerkmale der neuen Xeon-Palette seien nach Angaben von Intel eine besonders energieeffiziente Rechenleistung und optimierte Virtualisierungsfunktionen. Die 7300er-Reihe bietet bei 80 Watt Kern-Taktraten zwischen 1,6 und 2,4 Gigahertz (GHz). Außerdem stehen zwei Spezialmodelle bereit, die mit 150 Watt und 50 Watt eine Leistung von 2,93 GHz beziehungsweise 1,86 GHz abrufen.

Neben der Integration von zwei weiteren Kernen hat Intel auch die übrige Chip-Architektur verbessert. Die Xeon 7300er-Reihe biete "eine Reihe neuer Technologien, die für einen noch reibungsloseren Datenstrom zwischen Prozessor, Speicher und den I/O-Verbindungen sorgen", so Intel. Da die neue Mikroarchitektur auch für Vier-Sockel-Blades zur Verfügung steht, können Intels Blade-Server künftig mit bis zu 16 Kernen betrieben werden.

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Ein Blade-Server von Intel. Bild: Intel
Virtuell zusammenfassen

Mit dem Erscheinen der neuen 7300er-Reihe ist es jetzt möglich, alle auf der Intel Core Mikroarchitektur basierenden Server in einer dynamischen virtuellen Server-Infrastruktur zusammenfassen. Dabei ist es ganz egal, ob in den Servern Single-, Dual- oder Multiprozessoren ihre Arbeit verrichten. Sinn des Ganzen: Erhöhung der Ausfallsicherheit sowie Verbesserung von Load Balancing und Systempflege. Bleibt die Frage, wie viel die neuen Hochleistungsmodelle kosten: Bei einer Abnahme von 1.000 Einheiten kostet der Intel Xeon Quadcore E7310 mit 1,6 GHz 856 US-Dollar. Für das Spitzenmodell, den Xeon Quadcore mit 2,93 GHz, verlangt Intel 2.301 Dollar (X7350, 130 Watt) und 1.177 Dollar (E7220, 80 Watt).
Michael Müller
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