Der Preiskampf auf dem deutschen
Breitband-Markt hat dazu geführt, dass die Preise für die Internet-Nutzung weiter gefallen sind. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes sanken die Kosten im August dieses Jahres aus Sicht privater Haushalte sechs Prozent unter Vorjahresniveau. Gegenüber Juli dieses Jahres fielen die Preise um 0,4 Prozent.
Preisfall im Mobilfunk
Auch auf dem deutschen
Mobilfunk-Markt führte der harte Wettbewerb zu deutlich günstigeren Preisen.
Mobilfunk-Discounter,
Minutenpakete,
10-Cent-Tarife und
Flatrates ließen die Kosten im Vergleich mit August 2006 um immerhin 2,6 Prozent fallen. Gegenüber Juli dieses Jahres blieben die Preise praktisch stabil, dürften aber im September durch die neue
Fonic-Offensive weiter fallen.
Festnetzgespräche teurer
Teurer wurde hingegen das Telefonieren im klassischen Festnetz. Insgesamt stiegen die Kosten im Jahresvergleich um 2,5 Prozent an. Deutlich im Preis angehoben wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze (plus 6,9 Prozent) und Ferngespräche (plus 3,3 Prozent). Auslandsgespräche wurden um 2,7 Prozent teurer, Ortsgespräche um 2,4 Prozent. Anschluss- und Grundgebühren stiegen um 0,9 Prozent. Insgesamt stiegen die Telefondienstleistungen im Festnetz gegenüber August 2006 um 2,5 Prozent an. Gegenüber Juli dieses Jahres blieben die Preise nur minimal (0,1 Prozent) teurer.
Der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt lag aus Sicht der privaten Haushalte im August 2007 um 0,8 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Von Juli auf August dieses Jahres blieb der Gesamtindex unverändert.