Doch was müssen Telekom-Kunden tun, um künftig das Fernsehsignal aus dem Internet empfangen zu können? Die Antwort lautet: nicht viel mehr als beim Anschluss von DSL. Das IPTV-Signal wird über die Kupferdoppelader und die Breitbandleitung direkt in die Wohnungen der Telekom-Kunden geliefert.
Neues TV-Archiv
Über eine Settop-Box ist der TV-Konsum auf einem klassischen Fernseher möglich, alternativ über eine WLAN-Verbindung auch auf einem PC oder Notebook. Als attraktives Extra hat die Telekom ihre IPTV-Pakete mit einem sogenannten TV-Archiv ausgestattet. Das heißt, TV-Inhalte werden automatisch gespeichert und sind auf Wunsch jederzeit abrufbar. Neben Programminhalten der ARD gehören dazu auch sämtliche Spiele der Fußball-Bundesliga. Wer also das Spiel seines Lieblingsvereins oder den aktuellen Tatort verpasst hat, kann es nach Ankunft zuhause sofort abrufen.
Drei Pakete
Die insgesamt drei IPTV-Pakete kosten je nach Umfang
zwischen 49,95 Euro und 74,95 Euro und enthalten alle einen analogen Telefonanschluss, eine Flatrate für unbegrenzt viele Telefonate in das T-Home-Festnetz und eine DSL-Flatrate für beliebig langes Surfen im Internet. Sie sind nicht nur in allen Städten erhältlich, in denen das
VDSL-Netz der Telekom ausgebaut wurde, sondern auch überall dort, wo
ADSL2(+) verfügbar ist. Das ist nach Telekom-Angaben in derzeit 750 Städten der Fall. Schon heute kann die Telekom nach eigenen Angaben 15 Millionen Haushalte mit IPTV versorgen, bis zum Jahresende sollen es 17 Millionen sein. Bis Ende 2007 soll darüber hinaus die Zahl der an das VDSL-Netz angeschlossenen Städte auf 27 ausgebaut werden. Ende kommenden Jahres soll VDSL in 50 Ortsnetzen verfügbar sein.
Bundesliga gratis
Um die Vermarktung der IPTV-Produkte voranzutreiben, bekommen die ersten 20.000 neuen IPTV-Kunden bei einer
Bestellung die Übertragungen der Bundesliga-Spiele für ihr IPTV-Paket bis zum Saisonende der aktuellen Spielzeit kostenlos als Bonus dazu. Normalerweise kostet das Bundesliga-Abo 9,99 Euro im Monat extra.