Mittwoch, 29.08.2007 09:00

Gespaltenes Interesse an WLAN-Routern

aus dem Bereich Breitband
Wie gefährlich sind WLAN-Strahlen wirklich? Eine Antwort auf diese Frage gibt es aufgrund fehlender Langzeitstudien bisher noch nicht. Fest steht aber, dass zumindest die Bundesregierung Zweifel an der risikolosen Nutzung der kabellosen Datenverbindungen hat. Eine Ansicht, die die Mehrheit der Leser unseres Magazins nicht teilt. In einer aktuellen Umfrage sprachen sich mehr als die Hälfte der insgesamt 1244 teilnehmenden Personen für die WLAN-Nutzung in den heimischen Räumlichkeiten aus.

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WLAN kommt an – oder auch nicht

Knapp 56 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, auf die praktischen Vorzüge einer kabellosen Internetverbindung nicht verzichten zu wollen. Ihnen entgegen stehen immerhin gut 37 Prozent, die sagen, dass ihnen ein WLAN-Router nicht ins Haus kommt. Gut vier Prozent gaben an, ihren WLAN-Router bald wieder einzumotten, um auf klassische kabelgebundene Anschlüsse umzusteigen. Etwa drei Prozent erklärten, den umgekehrten Weg gehen zu wollen und künftig kabellos im Internet zu surfen.

Das Ergebnis zeigt, dass WLAN-Verbindungen die deutsche Bevölkerung in zwei Lager spalten. Während die eine Seite klar für die kabellose Datenkommunikation votiert, stellt sich eine fast ebenso große Zahl gegen Wireless LAN. Das Votum gegen WLAN muss aber nicht zwingend heißen, dass Angst vor gesundheitlichen Folgen besteht. Auch technische Aspekte können eine Rolle spielen. So ist es beispielsweise in größeren Häusern möglich, dass die Reichweite der WLAN-Router aufgrund dicker Wände oder Decken nicht ausreicht und deswegen auf Verbindungen über das klassische LAN-Kabel gesetzt wird. Vielen Nutzern ist auch die Konfiguration der Hardware zu umständlich und externe Hilfe von Technikern zu teuer.

Wie viel Geld geben Sie aus?

Über unsere Startseite ist ab sofort die Teilnahme einer neuen Umfrage möglich. Dieses Mal möchten wir von unseren Lesern wissen, wie viel Geld im Monat durchschnittlich für die private Telefon- und Internetnutzung ausgegeben wird.
Hayo Lücke
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