Die Mobilfunker wollen im DSL-Wettbewerb eine starke Marktposition erlangen. Bisher waren die angebotenen DSL-Pakete allerdings vergleichsweise teuer. Nachdem Konkurrent
Vodafone im vergangenen Monat die Preise für die angebotenen DSL-Zugänge
massiv gesenkt und an die Gebühren der Konzerntochter Arcor angepasst hat, zieht Konkurrent o2 jetzt nach. Der Mobilfunkanbieter ändert zum Monatsende die Konditionen für die eigenen entbündelten Komplettpakete. Im Einsteigertarif werden künftig zehn Euro weniger fällig, die beiden anderen DSL-Pakete werden um jeweils fünf Euro in der Grundgebühr gesenkt.
Surfen mit vier Mbit/s
Ab Mittwoch, 29. August, hat o2 weiter drei DSL-Pakete im Angebot: das Einsteigerpaket o2 DSL S und die beiden Komplettangebote o2 DSL M und L. Alle drei Pakete sind mit einer Bandbreite von bis zu vier Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Downstream ausgestattet. Optional kann die Geschwindigkeit auch für drei Euro pro Monat mehr auf acht oder für fünf Euro mehr auf schnelle 16 Mbit/s erhöht werden.
Für o2 DSL S berechnet der Provider nun eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 20 Euro. Die Internetnutzung und Telefonate werden hier minutengenau abgerechnet. Wer mit DSL S im Internet surft, zahlt drei Cent pro Minute. Der gleiche Minutenpreis wird auch für Gespräche ins deutsche Festnetz fällig. Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze kosten einheitlich 19 Cent pro Minute.
Das Paket o2 DSL M kostet monatlich 30 Euro und unterscheidet sich vom Einsteigerpaket dadurch, dass eine Internet-Flatrate enthalten ist. Der Kunde kann somit zum Pauschalpreis unbegrenzt im Netz surfen. Telefonate werden zu den gleichen Konditionen, wie im Einsteigerpaket abgerechnet.