Der japanisch-schwedische Gemeinschaftskonzern
Sony Ericsson geht mit einem neuen Handymodell auf Kundenfang, das vor allem Kunden ansprechen soll, die sich eine hochwertige Kamera und Mobiltelefon in einem Gerät wünschen. Das K770i wurde heute vorgestellt, soll aber erst im Herbst erhältlich sein. Passend zum Weihnachtsgeschäft.
Schön flach
Geliefert wird ein Telefon im klassischen Kompaktformat, das zwar 105 Millimeter groß, dafür aber auch nur 47 Millimeter breit und gerade einmal 14,5 Millimeter dick ist. Besonders letztgenannter Wert ist bei den in das Handy integrierten Extras ansehnlich. Im Inneren warten beispielsweise ein MP3-Player und ein Radio auf die Nutzung. Außerdem steht eine 3,6 Megapixel starke Digitalkamera mit Autofocus, Blitzlicht und dreifachem Digitalzoom zur Verfügung. Neben klassischen Schnappschüssen lassen sich mit der Kamera auch kleine Videos aufnehmen.
Durch das Menü wird über ein TFT-Display navigiert, das bei einer Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten bis zu 262.144 Farben darstellen kann. Nutzbar ist das K770i mit seiner in das Gehäuse integrierten Triband-Antenne nicht nur in GSM-Netzen, sondern auch überall dort, wo ein
UMTS-Netz verfügbar ist. Ein integrierter E-Mail-Client, Bluetooth-Schnittstelle und ein Organizer runden die breite Palette an Extras ab.
Kamerahandy mit vielen Extras: Sony Ericsson K770i. Bild: Sony Ericsson
Kleiner interner Speicher
Etwas schwach präsentiert sich das K770i bei der Speicherkapazität. Intern stehen nur 16 Megabyte Speicher bereit. Allerdings ist eine Erweiterung über eine Speicherkarte möglich. Eine Karte mit einer Kapazität von 256 Megabyte ist im Lieferumfang ebenso inklusive wie ein Stereo-Headset. Bei Bedarf lässt sich ein Flight-Mode aktivieren, der alle Funktionen deaktiviert, die an Bord eines Passagierflugzeugen die Bordelektronik stören könnte.
Die Sprechzeit liegt nach Herstellerangaben abhängig von der Netznutzung bei bis zu zehn Stunden. Die Bereitschaftszeit soll bei bis zu 16 Tagen liegen. Zu welchem Preis das 95 Gramm leichte Handy in den Handel kommt, ist bisher noch unklar.