Montag, 30.07.2007 14:50

Test: Webt@lker 6000 für Skype und Festnetz

aus dem Bereich VoIP
Es war einer der Stars am Topcom-Stand auf der diesjährigen CeBIT. Handlich, schick und schnurlos ist es, das neue Webt@lker 6000 des Luxemburger VoIP-Hardware-Herstellers. Ebenso wie das Webt@lker 5000 handelt es sich um ein Skype-Telefon, mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Es bietet gleichzeitig auch Anschluss ans klassische analoge Festnetz. Die ähnlichen Namen der beiden VoIP-Telefone lassen vermuten, dass es sich um vergleichbare Modelle handelt. Im Gegensatz zum 5000er, bei dem es sich um ein schnurgebundenes großes Desktop-Gerät handelt, ist das Webt@lker 6000 klein und mobil. Wir haben das Schnurlos-Telefon auf den Prüfstand gestellt.

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Offizieller Skype-Stempel

Das Webt@lker 6000 ist ein DECT-Telefon, das eine Reichweite von bis zu 50 Metern in Gebäuden und maximal 300 Metern im Freien bietet. Das Mobilteil ist mit einem Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, eine grafische Benutzeroberfläche gibt Überblick über die verfügbaren Skype-Menüpunkte und Einstellungen. Das Gerät trägt die offizielle "Skype Certified" Auszeichnung, es werden also alle Funktionen des VoIP-Anbieters unterstützt. So können kostenlose Telefonate innerhalb der Skype-Nutzergemeinde ebenso geführt werden, wie SkypeOut-Gespräche ins Fest- oder Mobilfunknetz. Das Telefon bietet Zugriff auf die Kontaktliste, die der Nutzer bei Skype gespeichert hat und Anrufer werden mit Skype-Name und Bild angezeigt. Nachrichten auf dem Skype-eigenen Anrufbeantworter Voicemail werden ebenso signalisiert, wie entgangene Anrufe und auch Skype Anrufweiterleitung sowie Anklopfen sind möglich.

Zwei Stationen, ein Mobilteil

Webt@lker 6000
Handlich, schick, schnurlos
Foto: Topcom NV
Zunächst geht es aber an die Installation des schnurlosen Hybridtelefons. Der Skype-typisch knallbunte Karton unseres fabrikneuen Testexemplars birgt einerseits das Mobilteil des Webt@lker 6000 mit Ladestation und zusätzlich die gesonderte Basisstation, die den Kontakt zum Internet und Festnetz hält. Die Anschlüsse sind schnell gesteckt: Die Basisstation bietet Ports für ein LAN-Kabel, das zum Router führt, und die Verbindung zur Telefonsteckdose. Etwas von Nachteil ist dabei, dass durch die Trennung von Basis- und Ladestation zwei Steckdosen benötigt werden.

Das Mobilteil wird mit zwei wieder aufladbaren Nickel-Metallhydrid Micro-Batterien ausgestattet, die ihm eine maximale Sprechzeit von zehn Stunden und eine Standby-Zeit von bis zu 100 Stunden ermöglichen. Bereits nach etwa zehn Minuten auf der Ladestation soll der Akku genug Energie für die erste Nutzung haben, zum vollen Aufladen benötigt er rund sechs Stunden.
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