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Donnerstag, 12.07.2007 09:27

"Phone-Ei" soll iPhone Konkurrenz machen

aus den Bereichen Mobilfunk, Computer
Nun gibt es für Linux-Fans eine neue Alternative, um ihr bevorzugtes Betriebssystem in die Tasche zu stecken. Dem iPhone sowie den Smartphone-Kollegen, die auf Windows Mobile schwören, will nun Openmoko mit dem Neo 1973 Konkurrenz machen. Das Smartphone, das etwas an eine ovale Version des Apple-Rivalen erinnert, kann ab sofort über den Online-Shop bestellt werden. Der Clou: Das Gerät zeigt sich nicht nur dank Opensource-Software offen für Veränderungen. Auf Wunsch wird es auch im Bastlerset geliefert, so dass der kleine Begleiter komplett auseinander genommen werden kann.

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Rundum offen

Freiheit fürs Handy – das hat sich Openmoko mit dem Projekt Neo 1973 vorgenommen. Und das auf ganzer Linie: Bereits bei der Hardware des Smartphones hat der Hersteller Wert darauf gelegt, dass nur Chips verwendet werden, für die eine komplette Dokumentation öffentlich zugänglich ist, um Bastlern freie Hand zu lassen. Von Hause aus ist das Neo 1973 ein Quadband-Handy mit GPRS-Unterstützung, das sich außerdem auf den Datenaustausch per Bluetooth und USB versteht. Wie das iPhone auch, so ist das Neo 1973 mit einem Touchscreen ausgestattet, der Bildschirm ist ein 2,8 Zoll VGA TFT Farb-Display. Auch A-GPS ist mit an Bord, ein mobiles System zur Positionsbestimmung, das eine Kombination aus GSM-Ortung und GPS-Navigation nutzt.

Als Basis- oder Schrauber-Version

neo_1973.jpg Der interne Speicher des Neo 1973 kann mit microSD-Karten erweitert werden. Software-seitig basiert das Smartphone auf einem Linux-Betriebssystem. Auch die Applikationen, wie Musik- und Video-Player, basieren auf Opensource-Software. Dadurch können Entwickler nicht nur an der Hardware schrauben, sondern auch Programme für das Neo 1973 schreiben und anpassen. Zentrale Anlaufstelle für das Projekt ist die eigens eingerichtete Openmoko-Website. Zielgruppe des Neo 1973 sind dementsprechend natürlich in erster Linie Entwickler. Das Smartphone kann ab sofort weltweit über den Online-Shop des Projekts bestellt werden. Das Gerät allein ist hier für 300 US-Dollar, umgerechnet knapp 220 Euro, erhältlich. Alternativ steht auch die Bastler-Variante zum Preis von 450 US-Dollar bereit, die dann auch passendes Werkzeug für passionierte Schrauber enthält.
Aleksandra Leon
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