Auch die Softwareschmiede
Adobe hat derzeit mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Das Unternehmen informierte jetzt über Schwachstellen in seinem Flash-Player - schön länger bekannt sind Sicherheitslecks im Bildbearbeitungsprogramm Photoshop.
Schwachstellen im Flash Player
Im Flash Player 9.0.45.0 und vorherigen Versionen besteht ein Sicherheitsproblem, da bei einer fehlenden Eingabeprüfung eingeschleuste Schadcodes ausgeführt werden können. Ein weiteres Problem betrifft die Version 8.0.34.0 sowie ältere Fassungen, nicht jedoch Flash Player 9. Durch eine mangelhafte Überprüfung des HTTP-Referer wird das so genannte Cross-Site Scripting (XSS) begünstigt. Darunter versteht man das Ausnutzen einer Sicherheitslücke, indem Informationen aus einem Kontext, in dem nicht vertrauenswürdige Daten in einen anderen Kontext eingefügt werden, in dem sie als vertrauenswürdig eingestuft werden. In der Linux- und Solaris-Version 7.0.70.0 ist ein Sicherheitsproblem im Zusammenhang mit dem Web-Browser
Opera und
Konqueror aufgetreten. Weitere Angaben zu diesem Sicherheitsleck macht Adobe allerdings nicht.
Abhilfe verspricht das
hier erhältliche Update auf die neue Version 9.0.47.0. Das Update ist ohne Google-Toolbar nur ein Megabyte groß. Wer den kostenlosen Flash-Player für Windows komplett laden will, findet die 34,2 MB große Datei
hier. Dort gibt es auch den Flash-Player für Mac-Nutzer sowie ein Sammelsurium an Patches für andere Betriebssysteme und ältere Versionen der Software.
Update für Photoshop CS2 und CS3
Auch die Schwachstellen in der Photoshop-Software CS2 und CS3 wurden ausgebügelt. Durch das Öffnen von manipulierte Bilddateien in den Formaten BMP, RLE, DIB und PNG konnten ebenfalls gefährliche Programmcodes in das System eingeschleust werden. Das 4,47 MB große Update, das für CS2 und CS3 gilt, kann über
diese Website, die auch die Sicherheitswarnung enthält, installiert werden. Es steht für
Windows und
Macintosh bereit.
Wie gewohnt sollten zum Schutz des Computers alle Updates umgehend eingespielt werden. Das gilt besonders, wenn die Schwachstellen eine hohe Gefahr darstellen.