Beim Mobilfunkanbieter
o2 rutschen die DSL-Preise weiter in den Keller. Erst Anfang Juli hatten die Münchener eine neue Sonderaktion bekannt gegeben, bei der es das DSL-Angebot drei Monate lang
zum halben Preis gibt. Jetzt setzt o2 noch eins drauf. Die monatliche Grundgebühr wird sowohl für Neukunden als auch für Bestandskunden günstiger.
Pakete fünf Euro günstiger
o2 senkt ab sofort dauerhaft die Preise für die Doppel-Flat-Pakete DSL M und DSL L. o2 DSL M kostet damit nun 35 Euro pro Monat. Das Paket enthält, neben einer Internet-Flatrate mit einer Downstream-Bandbreite von bis zu bis zu vier Megabit pro Sekunde (Mbit/s), auch Flatrates ins deutsche Festnetz und ins Netz von o2 Germany.
Die Sommeraktion von o2 läuft derweil weiter: Neukunden, die bis zum 28. August das Paket DSL M buchen, zahlen in den ersten drei Monaten je 15 Euro. Das Paket DSL L mit bis zu 16 MBit/s kostet künftig monatlich 40 Euro. Auch hier gibt es für Neukunden einen Preisnachlass in den ersten drei Monaten. Sie zahlen dann jeweils 20 Euro. Sowohl bei o2 DSL M als auch bei o2 DSL L ist der WLAN-Router bereits enthalten und die Anschlussgebühr von 29 Euro entfällt.
Extras mit Mobilfunk
Für die DSL-Pakete wird kein Mobilfunkvertrag bei o2 vorausgesetzt. Wer aber einen besitzt, bekommt die Family Flatrate oben drauf, mit der Kunden gratis zwischen dem Festnetz und dem Mobilfunkanschluss telefonieren können. Auch für Gespräche zwischen allen
weiteren Mobilfunkkarten, die unter derselben Kundennummer laufen,
fallen keine Kosten an. Business Kunden erhalten dieselben
Konditionen als Office Flatrate.
Zu den drei DSL-Paketen sind zwei zusätzliche Optionen buchbar: "Speed Ping" verbessert die Ping-Zeiten für einen Euro extra im Monat. "Power Upload" ermöglicht eine erhöhte Upstream-Geschwindigkeit von bis zu einem Mbit/s für zwei Euro mehr pro Monat. Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens ein Jahr, ein Telefonanschluss der Telekom muss nicht vorhanden sein, abgewickelt werden die DSL- und Voice-over-IP-Verbindungen über das Netz von Telefónica Deutschland.
Denise Bergfeld