Werbung findet nicht immer Anklang. Ein Beispiel dafür sind die Negativ-Schlagzeilen, die eine Aktion der WLAN-Community FON derzeit hervor gerufen hat: Vergangene Woche wurde bekannt, dass das Unternehmen mit WiFi Ads eine Werbeaktion gestartet hat, die sich jedoch als
Sicherheitsleck entpuppt hat. Jetzt erklärt FON offiziell, warum die Aktion eingeführt wurde und welche rechtlichen Hintergründe dabei eine Rolle spielen. Außerdem kündigt das Unternehmen an, bald auch in Deutschland Premium Rate SMS als Zahlungsmethode sowie eine zusätzliche Authentifizierung per Kurznachricht einzuführen.
Neue Nutzer im Visier
WiFi Ads wurde von FON eingeführt, um mehr neue Nutzer in die WLAN-Community zu locken. Man habe anhand der Online-Statistiken festgestellt, dass zwar viele das FON-Portal besuchen. Statt sich wie vorgesehen einzuloggen, würden aber aus diesen Besuchern relativ wenige zahlende FON-Nutzer. Außerdem würden sich beinahe die Hälfte für einen Fünf-Tage-Pass anmelden und nicht zum Tagesticket. Daraus hat man bei FON geschlossen, dass die kostenpflichtige Anmeldung zu umständlich ist und wollte dies mit WiFi Ads ändern. Zusätzlich wurde in Spanien die Zahlung per Kurznachricht ausprobiert.
Die Einführung beider Aktionen sei, so die Unternehmensmitteilung, ein voller Erfolg gewesen. Die Premium SMS seien in Spanien so gut angekommen, dass sie bald auch als Zahlungsmittel in Deutschland und weiteren Ländern eingeführt würden. Dabei sendet der so genannte Alien, das sind Nutzer, die keinen eigenen FONspot betreiben und daher für die WLAN-Verbindung zahlen, eine Kurzmitteilung an eine Servicerufnummer und erhält als Antwort die erforderlichen Login-Daten, um sich anmelden zu können.