Montag, 02.07.2007 13:25

Faxe, SMS und Briefe per Internet versenden

aus dem Bereich VoIP
Wer seinen Telefonanschluss aufs Internet umgestellt hat und sich günstig über einen VoIP-Anbieter verbinden lässt, kann dabei viel Geld sparen. Spätestens jedoch, wenn der Nutzer ein Fax versenden will, zeigt sich, dass die Internet-Telefonie auch ihre Tücken hat. Nur wenige Anbieter, wie beispielsweise sipgate oder Pepphone, können den Versand von Faxen über VoIP realisieren. Das Problem: Das analoge Faxsignal kann nicht mit einem für die Übertragung von Sprache optimierten Codec komprimiert und über das digitale Netz gesandt werden, es würde dadurch unbrauchbar. Eine Alternative bietet dafür die Website Fax.de.

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Ohne Vertragslaufzeit

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die ihre Telefonie auf VoIP umgestellt haben. Aber auch für Privatkunden bietet Fax.de mit "Easy – Home 2.0" eine Lösung, um direkt am Computer Faxe oder auch Briefe und SMS zu versenden. Dabei ist es möglich, sowohl einzelne als auch mehrere Empfänger gleichzeitig anzuschreiben. Um das Angebot nutzen zu können, müssen sich Interessenten bei Fax.de anmelden und die zur Verfügung gestellte Software herunterladen. Eine Vertragslaufzeit oder Einrichtungsgebühren werden nicht fällig, der Zugang kann jederzeit zum Monatsende gekündigt werden. Während Anmeldung und Software kostenlos sind, verlangt Fax.de im "Easy-Office Tarif Privat" einen monatlichen Mindestumsatz von einem Euro, zahlbar ein Mal jährlich per Lastschrift oder Kreditkarte.

Gebühren pro Nachricht

Der Betrag gilt als Guthaben, um Faxe, SMS oder Briefe zu versenden. Wenn die zwölf Euro vorzeitig aufgebraucht sind, bucht Fax.de neuerlich ab. Für den Versand von Faxen, SMS und Briefen werden pro Seite oder Nachricht Gebühren in Rechnung gestellt: So kostet beispielsweise ein inländisches Fax von Montag bis Freitag zwölf Cent, am Wochenende sind es neun Cent. Die Faxe können auf Wunsch auch mit einer höheren Auflösung oder in Farbe versandt werden, dann wird der Versandpreis aber doppelt beziehungsweise sogar fünffach so hoch. Kurznachrichten mit maximal 160 Zeichen kosten 16 Cent in die nationalen Mobilfunknetze, eine Seite Brief in schwarz-weiß kann innerhalb Deutschlands und Europas für 37 Cent, zuzüglich des Portos von 55 Cent, verschickt werden.
Aleksandra Leon
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