Vodafone macht das mobile Telefonieren im Ausland günstiger. Noch in der Hauptreisezeit verbessert Vodafone nach eigenen Angaben das "ReiseVersprechen" für Kunden, die diese Option beim Mobilfunker gebucht haben. Ab dem 18. Juli gilt der Roamingtarif in jedem Mobilfunknetz in 33 Urlaubsländern. Ab dann ist es egal, in welchem ausländischen Mobilfunknetz die Vodafone-Kunden eingebucht sind. Das ReiseVersprechen gilt in den 27 EU-Ländern und sechs weiteren Urlaubszielen, wie der Schweiz, Türkei oder Ägypten.
75 Cent Aufschlag berechnet
Kunden können mit der Option zu den gleichen Konditionen mit ihrem Handy telefonieren, die auch bei einem Aufenthalt in Deutschland fällig werden. Auch Inklusivminuten aus den Paketangeboten können abtelefoniert werden. Pro Gespräch wird allerdings ein einmaliger Aufschlag von 75 Cent berechnet, auch bei ankommenden Gesprächen. Ab der 61. Minuten kommen bei ankommenden Gesprächen weitere 20 Cent pro Minute hinzu. Abgerechnet wird aber im ungünstigen 60/30-Takt.
Am 29. Juli stellt Vodafone zudem alle Vertrags- und Prepaidkunden auf den neuen EU-Tarif um, die nicht das ReiseVersprechen gebucht haben. Bei allen Telefonaten nach Deutschland und innerhalb der EU-Länder sinkt dann der der Minutenpreis auf 58 Cent. Eingehende Gespräche kosten dann 28 Cent pro Minute, egal, in welches Netz das Handy eingebucht ist. Die neuen Konditionen gelten für die beiden Standard-Roamingtarife "Vodafone World" und "CallYa-Roaming". Das ReiseVersprechen birgt aber Vorteile gegenüber dem neuen EU-Roaming: Es ist je nach abgeschlossenem Inlandstarif ab der zweiten Minute sogar günstiger.
Denise Bergfeld