Freitag, 22.06.2007 15:31

MusicMakesFriends will Musikliebhaber vernetzen

aus den Bereichen Breitband, Sonstiges
Musik macht Freunde. Es gibt kaum jemanden, der bei diesem Slogan den Kopf schütteln wird. Das schon fast völkerverbindende Motto hat sich das luxemburgische Unternehmen Playtime zu Eigen gemacht und will im Juli mit einer europäischen Musikplattform an den Start gehen. Erklärtes Ziel von MusicMakesFriends ist es, Musikliebhaber und Künstler aus ganz Europa zu verbinden.

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In der Beta-Phase

MusicMakesFriends befindet sich derzeit noch im Beta-Status und steht in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung. Der Community-Gedanke kommt bei der neuen Plattform nicht zu kurz. Nicht nur gemeinsam Radio hören, eigene Playlisten erstellen und fremde Favoritenlisten bewerten sind möglich. Man kann sich auch mit anderen Teilnehmern über Musik austauschen und ein so genanntes digitales Schließfach nutzen. Es bietet zwei Gigabyte Speicherplatz für Musik, Videos und Bilder.

Um möglichen Urheberrechtsproblemen aus dem Weg zu gehen, soll von Anfang an eng mit der Musikindustrie kooperiert werden. Mehrere Abkommen, darunter mit dem US-Unternehmen Audible Magic, das sich auf die Identifizierung von Inhalten mit Urheberrechten spezialisiert hat, sollen die rechtliche Seite der Plattform absichern. Daher ist auch das Herunterladen und Kopieren von Musikstücken sei nicht vorgesehen. Wer sich für den Kauf von Musik interessiert, wird direkt per Link zu den entsprechenden Anbietern geleitet. MusicMakesFriends war vergangene Woche in Spanien und in dieser Woche in England an den Start gegangen. Plattformen in Frankreich, Luxemburg, Belgien, der Schweiz und Österreich werden momentan vorbereitet.

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MusicMakesFriends startet im Juli. Bild: ok.de


Eine Chance für den Nachwuchs

Für die Nutzung des Dienstes ist keine bestimmte Software erforderlich. Die Musik wird im Streaming-Verfahren laufen. Auch Nachwuchskünstler sollen die Plattform zur Vorstellung ihrer Werke nutzen können. Das Basisangebot wird auf Dauer kostenlos sein. Für bestimmte Zusatzfunktionen wie einen umfassenden Musikkatalog wollen die Macher ab Juli eine so genannte Premiumgebühr verlangen, die aber unter zehn Euro pro Monat liegen soll.
Stefan Hagedorn
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