Die Telekom-Tochter T-Mobile beginnt mit der Einführung der dritten HSDPA-Stufe und ermöglicht so das mobile Surfen mit doppelter Geschwindigkeit. Der Startschuss fiel am gestrigen Dienstag im T-Punkt am Berliner Kurfürstendamm. Nach dem CeBIT-Stand der Deutschen Telekom ist dies der erste öffentliche Standort für die beschleunigte Übertragungstechnik.
An wichtigen Standorten
Bislang ist der mobile Internetzugang via
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) mit einer Bandbreite von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Diese zweite Stufe folgte auf HSDPA mit 1,8 Mbit/s. Nun leitet T-Mobile den finalen dritten Schritt ein und ermöglicht den Kunden mit der doppelten Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s im Downstream unterwegs zu surfen. Im Upstream werden dabei bis zu 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) erreicht. In den kommenden Wochen sollen T-Mobile Kunden an verschiedenen wichtigen Verkehrsknotenpunkten in ganz Deutschland die dritte HSDPA-Stufe nutzen können.
Software-Update
Zu den Standorten der ersten Stunde zählen die Flughäfen Frankfurt, Berlin und Düsseldorf, die Aufenthalts-Lounges der Deutschen Bahn und wichtige Messegelände. Der Zugriff auf HSDPA-Verbindungen mit 7,2 Mbit/s ist per Software-Update mit der web'n'walk Card compact II, der web'n'walk ExpressCard II und der web'n'walk Box III möglich. Die web'n'walk Box micro II wird künftig bereits ab Werk HSDPA 7,2 bieten. In der zweiten Jahreshälfte plant T-Mobile zudem, die Übertragungstechnik
HSUPA einzuführen, die die Uplink-Geschwindigkeit auf bis zu 1,4 Mbit/s steigern soll.