Doch schon bald offenbarten sich erste schwere Probleme: Während sich die Apple-Startseite noch reibungslos anzeigen lässt, kämpft Safari bei anderen Internetseiten mit großen Darstellungsproblemen. So fehlen teilweise Textteile, wenn diese fett oder kursiv hervorgehoben sind, und Designelemente werden fehlerhaft dargestellt. Je nach Website sind die Probleme mehr oder weniger gravierend.
Probleme mit den Lesezeichen
Einige User berichten zudem, dass Safari jegliche Eingaben in die Adressleiste verweigert und den eingetippten Text nicht anzeigt. Ein Klick auf das Bookmark-Symbol führte in unserem Test zum abrupten Ende der Internet-Safari, ebenso ein Versuch, eine Internetseite zu den Lesezeichen hinzuzufügen. Einige der Fehler scheinen Forenberichten zufolge nur bei deutschen Windows-Systemen aufzutauchen.
Der vorab versprochene Geschwindigkeitsrausch bleibt im direkten Vergleich mit dem
Firefox 2.0 aus. Apple preist Safari 3 zwar als doppelt so schnell wie den
Internet Explorer 7 und bis zu 1,6 Mal schneller als den Firefox-Browser an. Diese Angaben beruhen allerdings auch auf Messwerten mit einem 2,16-Gigahertz-iMac.
onlinekosten.de mit Safari 3: Die Seite ist
verschoben und die Schlagzeilen fehlen.
Langsam und instabil
Ebenso wie der Firefox erlaubt auch Safari das so genannte Tabbed Browsing, mit dem sich mehrere Webseiten in einem Fenster öffnen lassen. Wie beim Firefox 2.0 lässt sich jedes Tab einzeln schließen. Mit "Private Browsing" kann im Internet gesurft werden, ohne dass der Verlauf, Cookies oder Formulardaten gespeichert werden. Um den Nutzern mehrmaliges Zurückklicken oder die Suche nach dem Home-Button zu ersparen, hat Apple "SnapBack" integriert. Per Mausklick kann der Nutzer so jederzeit wieder zu einem festgelegten Ankerpunkt zurückkehren. Dies hat im Test einwandfrei funktioniert.
Insgesamt lässt sich sagen, dass Safari derzeit noch recht instabil läuft, auch das schicke, edle Design kann darüber nicht hinweg täuschen. Auf Klicks mit den Vor- und Rücktasten an der Maus reagierte der Browser im Test überhaupt nicht. Für eine Dauer-Safari durch das Internet ist der Browser noch nicht zu empfehlen, allerdings ist bei einer Beta-Version immer mit Fehlern zu rechnen. Safari 3 steht auf der Apple-Website für Windows XP und Vista zum
Download bereit. Apple empfiehlt 256 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher und einen Prozessor mit einer Taktfrequenz von 500 Megahertz (MHz) als Mindestkonfiguration.