Video-Telefonate oder Konferenzen sind bisher nur möglich, wenn beide Gesprächspartner über ein
UMTS-Handy verfügen. Ansonsten wird der Verbindungsaufbau gar nicht erst begonnen. Zumindest der Audioteil des Gesprächs soll durch eine Software-Lösung des amerikanischen Kommunikationsspezialisten
IP Unity Glenayre künftig trotzdem seinen Empfänger erreichen.
"Video to Audio"-Software
Auf der IT-Messe CommunicAsia 2007, die vom 19. bis 22. Juni in Singapur stattfindet, soll die neue Software "Video to Audio Connection" der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An Videoverbindungen verdienen die Netzbetreiber in aller Regel mehr Geld als an üblichen Telefonaten. Auch ein möglichst erfolgreiches Marketing spielt in den Köpfen der Software-Entwickler eine Rolle.
Die bei der Umwandlung des Videotelefonats in ein normales Gespräch entstehende Pause soll durch kurze, unterhaltsame Clips überbrückt werden. Alternativ könnten aber auch kurze Werbebotschaften auf dem Display erscheinen. Durch eine Werbefinanzierung soll es möglich werden, die Gebühren für Videotelefonate drastisch zu senken oder unter bestimmten Bedingungen sogar ganz abzuschaffen.
Stefan Hagedorn