Die Preise für schnelles Internet sinken immer weiter in den Keller. Zu diesem Schluss kommt eine
Studie (PDF) der Bad Honnefer WIK-Consult GmbH, die vom Verband der Anbieter von Kommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Auftrag gegeben wurde. Die Preise sind so rapide gesunken, dass sogar schnelle ADSL2(+)-Zugänge, die bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ins Haus liefern, heute günstiger zu haben sind als Anschlüsse mit einem Mbit/s vor vier Jahren.
Geschwindigkeit rauf...
Um 37 Prozent sind die durchschnittlichen Entgelte für einen DSL-Anschluss von 2003 bis 2006 gefallen, heißt es in der Studie. Waren vor vier Jahren monatlich durchschnittlich 66,91 Euro für eine Bandbreite von meist einem Mbit/s zu entrichten, so beliefen sich diese Kosten im vergangenen Jahr nur noch auf durchschnittlich 42,28 Euro.
Preise runter...
Gleichzeitig sind verfügbare und nachgefragte Bandbreiten stark gestiegen. Die durchschnittlich nachgefragte Bandbreite lag im vergangenen Jahr bei 4,5 Mbit/s, angeboten wurden vielfach auch schon 16 MBit/s. Für die Studie wurden die Endkundentarife der nach Angaben des VATM "sechs wichtigsten" DSL-Provider Hansenet, Arcor, Freenet, T-Online, United Internet und Versatel berücksichtigt. Sie versorgen mehr als 90 Prozent aller DSL-Kunden in Deutschland mit Breitbandanschlüssen.
Denise Bergfeld