Der wohl schärfste Konkurrent des Microsoft Office-Paketes, das kostenlose Softwarepaket
OpenOffice, ist ab sofort in der Version 2.2.1 verfügbar. Vor allem sollen mehrere Programmfehler beseitigt worden sein, die einen stabileren Betrieb der Office-Suite erlauben. OpenOffice erscheint in insgesamt 25 Sprachen.
OpenOffice 2.3 im Herbst
Die neue Version beseitigt beispielsweise Fehler beim Import von Word- und WordPerfect-Dokumenten. Ferner wurden kleinere Programmfehler beim Tabellenkalkulationsprogramms Calc, dem Datenbankprogramm Base und dem Präsentationsmodul Impress behoben. Neue Funktionen sind für die Version 2.3 geplant, die das OpenOffice.org-Projekt im Herbst präsentieren will. Ein verbessertes Chart-Modul soll unter anderem die Gestaltung von Übersichtsgrafiken deutlich erleichtern.
Zusätzlich soll ein Report-Designer integriert werden. Er richtet sich vor allem an professionelle Anwender und soll es möglich machen, Datenbankberichte aus diversen Dateiformaten zu erzeugen und als Writer- oder Calc-Dokument abzuspeichern.
OpenOffice 2.2.1 gibt es wie gewohnt für die Betriebssysteme Windows, MacOS X und Linux. In der englischen Sprachversion ist die Datei 108 Megabyte (MB) groß. Momentan kann die neue Version in Deutsch, die etwa 98,2 MB groß ist, nur über die
Mirror-Seite abgerufen werden. Auf der offiziellen
Download-Seite steht derzeit noch die Vorgängerversion 2.2.0 bereit. Mit einer Aktualisierung wird im Laufe der kommenden Stunden gerechnet.