Mittwoch, 13.06.2007 15:01

Google will Daten trotz Protesten lange speichern

aus dem Bereich Sonstiges
Nach Protesten wegen angeblicher Eingriffe in die Privatsphäre von Internet-Nutzern will der Betreiber der Suchmaschine Google die Speicherung personalisierter Suchprotokolle auf anderthalb Jahre begrenzen. Nach 18 Monaten sollten künftig die Suchprotokolle "anonymisiert" werden, teilte Google am Dienstag in einem Schreiben seines Datenschutz-Anwaltes Peter Fleischer mit. Derzeit werden diese Daten unter anderem in Verbindung mit den Computeradressen der Nutzer bis zu zwei Jahre aufbewahrt. Eine weitere Verkürzung der Speicherdauer schloss Google aus.

Anzeige
Vor Hackern schützen

Der Konzern argumentiert, es müsse die Daten der Kunden für eine gewisse Zeit behalten, um das System gegen Angriffe etwa von Hackern zu schützen. Zudem sei nur so die Treffsicherheit der Suchmaschine zu erhalten. Deshalb sei es nicht möglich, die Daten der Nutzer sofort zu löschen. Datenschützer hatten Google zuvor aufgefordert, alle Nutzer-Daten sofort nach deren Internet-Suche zu löschen. Ausnahmen sollten nur bei ausdrücklicher Zustimmung gelten.

"In den vergangenen Jahren haben wir eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz der Daten unserer Nutzer ergriffen", hieß es bei Google. Unter anderem habe man sich den Forderungen von Regierungen verweigert, Daten für Justizverfahren herauszugeben. Auch hätten die Internet-Surfer sich zwischen allgemeinen und personalisierten Google-Dienstleistungen entscheiden können.

Privatsphäre gefährdet

Schon im März habe Google als erste große Suchmaschine die Speicherdauer auf 18 bis 24 Monate beschränkt. Die eingeschränkte Speicherdauer betreffe aber ausschließlich die Suchmaschine, andere Dienstleistungen wie Google-E-Mail nicht. Eine Reihe von Verbänden hatte Google in den vergangenen Monaten vorgeworfen, die Privatsphäre seiner Nutzer durch die Kontrolle einer großen Menge persönlicher Daten zu gefährden. Erst am Sonntag hatte die britische Organisation Privacy International dem kalifornischen Konzern vorgeworfen, die schlechteste Datenschutzpolitik aller Suchmaschinen zu haben - was Google zurückwies.
Denise Bergfeld / afp
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

VDSL Angebote
Mit 50 Mbit/s im Internet surfen - VDSL macht es möglich. In immer mehr Regionen ist der schnelle DSL Anschluss verfügbar.
Neben T-Home VDSL kann inzwischen auch Vodafone VDSL sowie 1&1 VDSL und Alice VDSL bestellt werden.
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
Internetanschluss
DSL Internetzugang mit High Speed, Internet Flatrate und wahlweise auch Telefonflatrate gesucht?
Jetzt prüfen ob vor Ort Vodafone VDSL, 1&1 VDSL oder Angebote anderer DSL-Anbieter verfügbar sind!
Wir haben eine Übersicht zu allen Angeboten inklusive Tarifrechner.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs