Während Nintendos Wii
reißenden Absatz findet, ist Microsoft offenbar gar nicht zufrieden mit den Verkäufen seiner Xbox 360. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin
Bloomberg räumte ein Mitarbeiter ein, dass die Konsole zu teuer sei.
200 Dollar zu viel
So liegt nach Ansicht von David Hufford der optimale Preis bei 199 US-Dollar. Aktuell wird die Konsole in den USA für 399 US-Dollar verkauft. Nintendo habe mit der Idee, seine neue Konsole für 250 Dollar inklusive Spiel anzubieten, gute Arbeit geleistet. Ob die Xbox 360 nun tatsächlich günstiger wird, verriet Hufford nicht. Allerdings wolle man verhindern, dass der Konsole das gleiche Schicksal widerfährt wie der ersten Xbox: größtenteils männliche Hardcore-Gamer im Alter von 15 bis 29 Jahren anzusprechen.
Vorbild "Big N"
So möchte man scheinbar ebenso wie Nintendo auch die weibliche Kundschaft, Gelegenheitsspieler und Kinder ins Boot holen. Konkurrent Sony teilt diesen Gedanken und zieht bereits
Preissenkungen in Betracht, um den Verkauf anzukurbeln.
Saskia Brintrup