Mittwoch, 13.06.2007 17:01

Panasonic kooperiert mit VoIP-Anbieter dus.net

aus dem Bereich VoIP
Der Düsseldorfer VoIP-Anbieter dus.net kooperiert jetzt mit dem Hardware-Hersteller Panasonic. Der Service des Providers soll sich besonders gut mit den SIP-Gateways der KX-TDA 15/30 Serie verstehen und wurde deshalb bereits auf der Panasonic-Roadshow den Fachhändlern vorgestellt. Der Anbieter wird nun in Verbindung mit den Gateways bei VoIP-Zugängen empfohlen. "Wir sind in der Lage, die komplette Palette der Funktionen der Anlage zu unterstützen", sagt Udo Dluzinski, technischer Leiter und Geschäftsführer bei dus.net. Dazu gehören laut Dluzinski DDI sowie CLIP/CLIR von portierten und vom Unternehmen vergebenen Rufnummern.

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Zusatzfunktionen unterstützt

DDI steht für Direct Dial In und bedeutet, dass der Telefonanschluss von dus.net, einen entsprechenden Tarif vorausgesetzt, durchwahlfähig gemacht werden kann. Damit können Rufnummern eines Anlagenanschlusses korrekt signalisiert und ein- sowie ausgehend an den einzelnen Nebenstellen genutzt werden. Diese Funktion werde, so Dluzinski, bei den meisten VoIP-Providern noch immer nicht korrekt unterstützt. Darüber hinaus war die Unterstützung von CLIP (Calling Line Identification Presentation) und CLIR (Calling Line Identification Restriction) durch dus.net ein ausschlaggebender Faktor für die Partnerschaft mit Panasonic. Die beiden Funktionen dienen der ein- und ausgehenden Rufnummernübermittlung beim Telefonieren.

Kleine Kommunikationszentralen

Die SIP-Gateways von Panasonic KX-TDA 15/30 sind IP-Hybrid-Telekommunikationssysteme, die für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen gedacht sind. Auf der Roadshow stellt Panasonic unter anderem drei IP-Erweiterungskarten für die beiden Gateways vor, mit denen die Geräte mit bis zu acht VoIP-Sprachkanälen ergänzt werden können. Die Karten lassen sich mit kompletter Routerfunktionalität, Firewall und DHCP-Server einsetzen und mit vielen gängigen SIP-Providern verbinden. Dabei können Nutzer bis zu acht Zugänge zu verschiedenen Providern parallel einrichten.
Aleksandra Leon
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