Apple startet durch. Unmittelbar nachdem das Unternehmen den
Safari-Browser vorgestellt hat, wurde eine nahezu fertige Version des neuen Betriebssystems Mac OX Leopard präsentiert. Leopard wird es auch als Server-Version geben und soll voraussichtlich ab Oktober zu haben sein. Ferner will Apple Web 2.0-Anwendungen auf dem
iPhone ermöglichen und bereitet einen eigenen Video-on-Demand-Dienst vor.
"Kunden werden Leopard lieben"
Nicht weniger als 300 neue Features will Leopard einführen, die eine Daten-Organisation auf intuitive Art und Weise erlauben sollen. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kunden Leopard lieben werden. Es wird den Mac noch beliebter machen", verkündete Apple-Boss Steve Jobs. Ein neuer Desktop, ein virtuelles Dock mit Stapel, die Dateivorschau Quick Look, das als revolutionär gefeierte Datensicherungs- und Wiederherstellungsprogramm Time Machine und Weiterentwicklungen der Kommunikationstools für Chat (Leopard iChat) und E-Mail (Leopard Mail) gehören zu den neuen Angeboten. Abonnenten des E-Mail Dienstes .Mac können auch das neue "Zurück zu meinem Mac"-Feature verwenden, um über das Internet auf die Daten ihrer Macs zuzugreifen.
Das neue Betriebssystem Leopard. Bild: Apple
Leopard bietet neue Technik: Die vollständige 64-Bit-Unterstützung für Programme, die Seite an Seite mit bestehenden 32-Bit Mac OS X-Programmen und Treibern laufen. Eine einfache Multi-Core-Optimierung und -Ablaufkoordination, um das Potenzial der aktuellen Intel-Hardware auszunutzen sowie Core Animation, das Entwickler dabei unterstützt, ohne größeren Aufwand animierte Benutzeroberflächen für ihre eigenen Programme zu entwickeln. Mac OS X 10.5 Leopard soll ab Oktober für 129 Euro pro Einzelanwender-Lizenz erhältlich sein. Das Mac OS X Leopard Family Pack ist eine Fünfanwenderlizenz für 199 Euro.